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DFB-Team bei WM 2018 : „Der Kampf wird brutal hart“

Die beiden Gäste in der Mitte von Leon Goretzka (links) und Joachim Löw sind noch etwas jung für die WM 2018. Bild: dpa

Nach der WM-Qualifikation beginnt Joachim Löw mit der Testphase für das Turnier in Russland. Dabei tritt der Bundestrainer als Mahner auf – und erklärt, wie der Titel 2018 erfolgreich verteidigt werden kann.

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          Im letzten von zehn WM-Qualifikationsspielen an diesem Sonntag (20.45 Uhr / Live bei RTL und im Länderspiel-Ticker bei FAZ.NET) in Kaiserslautern gegen Aserbaidschan wird der Bundestrainer Torhüter Leno, Mittelfeldspieler Can und Stürmer Sané eine Chance von Beginn an geben. Über die endgültige Aufstellung wollte Löw jedoch erst nach dem Abschlusstraining entscheiden. Er kündigte gleichwohl an, dass diesmal eine deutsche Mannschaft antreten werde, die nicht so eingespielt sein werde wie jene Formationen, die zuvor zu neun Siegen in neun Spielen gekommen waren. Der Blick des Bundestrainers ging nach der vorzeitigen Qualifikation durch ein 3:1 in Nordirland schon Richtung WM-Endrunde in Russland. „Es beginnt die Testphase“, kündigte er an. Den zehnten Sieg im zehnten Spiel und damit angesichts der guten Tordifferenz auch einen neuen Rekord in der WM-Qualifikation erwarte er zudem.

          Spielplan der Fußball-WM 2018 in Russland

          Michael Horeni

          Korrespondent für Sport in Berlin.

          Der Bundestrainer ist aber schon jetzt mit den Ergebnissen und den Leistungen seines Teams auf dem Weg nach Russland „absolut zufrieden“. Aber als Garantie für eine erfolgreiche WM dürfe man diese Spiele gegen Mannschaften, die allesamt nicht zum Favoritenkreis gehörten, nicht betrachten. „Der Kampf, an der Spitze zu bleiben, wird brutal hart. Wir sind auf dem Papier, in der Weltrangliste, die Nummer eins. Aber das spielt im nächsten Jahr keine Rolle“, sagte der Bundestrainer. Man reise zwar als einer der Favoriten nach Russland, aber „glaubt bloß nicht, dass wir mit Abstand die beste Nation sind“. Jeder einzelne Spieler müsse hart an sich arbeiten, die Mannschaft sich „in allen Bereichen“ weiter verbessern. „Alle 23 Spieler müssen auf den Punkt genau auf dem höchsten Niveau sein, um zu jeder Minute, zu jeder Sekunde des Turniers Topleistung abzurufen. Nur dann ist der Titel möglich.“

          DFB-Präsident Grindel stellte auf der Pressekonferenz in Mainz auch erste gesellschaftspolitische Aktivitäten und Ziele des Verbandes im Zuge der Weltmeisterschaft in Russland an. „Wir wollen das Motto pflegen: Brücken zwischen den Menschen bauen – und nicht nur zwischen den Mächtigen“, sagte Grindel im Quartier der Nationalmannschaft. So ist in Wolgograd, dem früheren Stalingrad, eine Begegnung der russischen und deutschen U-18-Nationalmannschaften am 8.Mai geplant. Am Tag darauf, dem russischen Feiertag zum „Tag des Sieges“, werden die deutschen Nachwuchsnationalspieler zusammen mit den russischen Spielern die Stalingrad-Gedenkstätte besuchen.

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