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Island schafft WM-Qualifikation : Ein „Hu!“ für Russland

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Die Jubelchoreographie bleibt die gleiche: Islands Nationalmannschaft um Kapitän Aron Gunnarsson feiern die WM-Qualifikation wie einst in Frankreich Bild: AP

Island schafft zum ersten Mal in der Geschichte des Landes die Qualifikation für eine Fußball-Weltmeisterschaft und fährt zusammen mit Serbien 2018 nach Russland. Auch Serbien hat Grund zum Feiern.

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          Islands EM-Helden fahren im Sommer zum ersten Mal zu einer Fußball-Weltmeisterschaft. Die Überraschungs-Mannnschaft von der Nordatlantikinsel setzte am Montagabend mit dem 2:0 (1:0)-Sieg gegen Außenseiter Kosovo den Schlusspunkt unter eine starke Qualifikationsrunde. Platz zwei in der Gruppe I sicherte sich Kroatien durch ein überraschendes 2:0 (0:0) in der Ukraine. Nach Island kann auch Serbien nach einem 1:0 (0:0) gegen Georgien als Sieger der Gruppe D für die WM-Endrunde 2018 in Russland planen.

          Die Treffer für den EM-Viertelfinalisten Island gegen den Tabellenletzten erzielten in Reykjavik Gylfi Sigurdsson vom FC Everton (40. Minute) und Johann Gudmundsson (68.).

          Spielplan der Fußball-WM 2018 in Russland

          Der Hoffenheimer Andrej Kramaric war in Kiew der Mann des Abends: Er brachte die Kroaten mit einem platzierten Kopfball (62.) in Führung und machte dann mit dem 2:0 alles klar (70.).

          Serbiens Fußballer fahren zum zweiten Mal nach 2010 zu einer Weltmeisterschaft. Das Team von Trainer Slavoljub Muslin buchte durch den knappen Sieg Platz 1 in der Gruppe D und damit das Russland-Ticket. Den umjubelten Treffer für die Serben erzielte in Belgrad Nemanja Gudelj aber erst in der 74. Minute.

          Irland überraschte Wales, das ohne Superstar Gareth Bale antrat, kalt und verdrängte die Gastgeber mit dem 1:0 (0:0)-Erfolg noch vom zweiten Platz. Den Treffer der Gäste erzielte James McClean in der 57. Minute. Hinter Serbien (21) wurde Irland mit 19 Punkten Zweiter vor Wales (17).

          Österreich war schon vor dem 1:0 (0:0) beim Tabellenletzten Moldau aus dem Rennen - für ÖFB-Trainer Marcel Koller war es vor 5000 Zuschauern in Chisinau das letzte Spiel. Das Tor schoss Louis Schaub (69.).

          Die Wikinger machten mit dem 2:0 in Reykjavik gegen Kosovo alles klar und hoffen nun auf eine Party wie 2016 bei der Europameisterschaft.
          Die Wikinger machten mit dem 2:0 in Reykjavik gegen Kosovo alles klar und hoffen nun auf eine Party wie 2016 bei der Europameisterschaft. : Bild: AP

          Gruppensieger Spanien hat die Qualifikation mit dem neunten Sieg abgeschlossen. Der Weltmeister von 2010 gewann gegen Israel in Jerusalem allerdings nur mit Mühe 1:0 (0:0). Erst in der 76. Minute brach Asier Illarramendi den Bann. Die Spanier schließen die Gruppe G mit 28 Punkten ab. Als Zweiter hat Italien nach dem mageren 1:0 (0:0) in Albanien durch einen Treffer von Antonio Candreva (73.) 23 Zähler.

          Die vier Europa-Playoffs werden am 17. Oktober ausgelost; die Spiele finden vom 9. bis 14. November statt.

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