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Buffon, Robben und Co. : Diese Stars fehlen bei der WM 2018

  • Aktualisiert am

Nicht bei der WM dabei: Gianluigi Buffon mit Italien. Bild: AFP

Viele herausragende Fußballer haben mit ihren Nationalteams die Qualifikation für das WM-Turnier verpasst – und wären zusammen eine spektakuläre All-Star-Truppe. Eine Aufstellung der fehlenden Stars.

          Gianluigi Buffon im Tor, davor das Bayern-Trio David Alaba, Arjen Robben und Arturo Vidal und ganz vorne Pierre-Emerick Aubameyang mit Gareth Bale: Die All-Star-Mannschaft aus Fußballern ohne WM-Ticket für Russland wäre ein Spektakel. Die Startelf dieses fiktiven Teams – und selbst die Ersatzbank wäre prominent besetzt.

          Gianluigi Buffon: Die Weltmeisterschaft in Russland hätte der krönende Abschluss einer großartigen Karriere werden sollen. Der Rekord von sechs WM-Teilnahmen bleibt dem italienischen Torwart nach dem Playoff-K.o. gegen Schweden aber verwehrt.

          Giorgio Chiellini: 2010 und 2014 endete das Turnier für Juve-Verteidiger Chiellini schon nach der Vorrunde. 2018 ist er gar nicht dabei. Statt einer Reise nach Russland kann der 96-malige Nationalspieler diesen Sommer einen langen Urlaub planen.

          Sokratis: Die Dortmunder Abwehr-Stammkraft Sokratis war mit seinen Griechen in den Playoffs gegen Kroatien chancenlos. 2010 und 2014 war er bei der WM dabei, jetzt muss er erstmals in seiner Karriere auf eine Weltmeisterschaft verzichten. In Brasilien war für ihn und die Griechen im Achtelfinale gegen Costa Rica Endstation.

          Nicht bei der WM dabei: David Alaba mit Österreich

          David Alaba: In der All-Star-Dreierkette hätte Bayerns Alaba einen festen Platz. Österreichs Qualifikations-Aus verwehrt ihm aber seine erste WM-Teilnahme. Die für die Rot-Weiß-Roten enttäuschend verlaufene EM in Frankreich bleibt für mindestens weitere zwei Jahre Alabas einziges großes Turnier.

          Spielplan der Fußball-WM 2018 in Russland

          Alexis Sanchez: Weil Südamerika-Meister Chile in der Qualifikation überraschend stecken blieb, hat sich die dritte WM-Teilnahme für Sanchez erst mal erledigt. Mit seinem Mittelfeld-Partner Vidal stand er 2010 und 2014 noch jeweils im Achtelfinale, beide Male scheiterten die Chilenen an Brasilien – zuletzt höchst unglücklich im Elfmeterschießen. Sanchez war einer derjenigen, die vom Punkt scheiterten.

          Arturo Vidal: Für Bayerns Mittelfeldmotor Vidal wird die Sommerpause ebenfalls unfreiwillig zu einer längeren Angelegenheit. Nach missverständlichen Posts zu seiner Zukunft in Chiles Trikot scheint Vidal aber weiterhin für die Nationalelf auflaufen zu wollen.

          Nicht bei der WM dabei: Arturo Vidal mit Chile

          Nuri Sahin: Der Profi von Borussia Dortmund stand noch nie bei einer WM auf dem Feld. Als die Türken bei ihrer bislang letzten WM 2002 Dritter wurden, war Sahin gerade mal 13 Jahre alt. Das Turnier in Qatar 2020 wäre wohl Sahins letzte Chance.

          Naby Keita: Guinea war noch nie bei einer WM dabei, und scheiterte auch diesmal deutlich. Für Leipzigs Stammkraft Keita ist eine Turnierteilnahme deshalb wohl generell aussichtslos. Jürgen Klopp als zukünftiger Coach in Liverpool kann sich so zumindest auf einen zum Saisonstart ausgeruhten Profi freuen.

          Arjen Robben: Beim letztlich nutzlosen Sieg gegen Schweden erzielte er im Oranje-Dress noch einen Doppelpack - dann erklärte der 33-Jährige seinen Rücktritt aus der Elftal. Der WM-Dritte von 2014 und WM-Zweite von 2010 will sich fortan „ausschließlich auf Bayern konzentrieren“ - unter Trainer Jupp Heynckes blühte er in München förmlich auf.

          Nicht bei der WM dabei: Pierre-Emerick Aubameyang mit Gabun

          Pierre-Emerick Aubameyang: Ähnlich wie Naby Keita wird auch BVB-Torjäger Aubameyang von einer WM-Teilnahme wohl nur träumen können. Gabun war noch nie qualifiziert und kam in der Endrunde der Afrika-Qualifikation zu nur einem Sieg in sechs Partien.

          Gareth Bale: Bei der EM in Frankreich zählten die Waliser um ihren Star Bale zu den großen Überraschungen. Russland muss auf die Briten verzichten - und Bale auf seine erste WM-Teilnahme. Mit 28 Jahren hat er noch einen, vielleicht zwei Versuche.

          Auch auf der virtuellen Ersatzbank nehmen große Namen Platz: Der Italiener Andrea Barzagli von Juventus Turin, der beim AC Mailand spielende Türke Hakan Calhanoglu, Borussia Dortmunds Amerikaner Christian Pulisic sowie sein Vereinskamerad Andrej Jarmolenko aus der Ukraine und nicht zuletzt der Römer Edin Dzeko aus Bosnien-Herzegowina sowie der in Berlin spielende Salomon Kalou von der Elfenbeinküste.

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