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WM-Trainingslager : Lahm ist wieder am Ball

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Gute Nachrichten: Philipp Lahm trainiert wieder mit dem Ball Bild: REUTERS

Der Kapitän ist wieder am Ball: Philipp Lahm trainiert im Camp der deutschen Nationalelf in Südtirol wieder mit der Mannschaft. Weiter nur im Aufbauprogramm sind Manuel Neuer und Marcel Schmelzer.

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          Kapitän Philipp Lahm tastet sich an das Teamtraining heran. Der Münchner Fußball-Profi kann nach einer Kapselverletzung im linken Fuß im Trainingscamp des deutschen Nationalteams in Südtirol teilweise wieder mit der Mannschaft üben und war auch wieder am Ball.

          Sein Bayern-Kollege Bastian Schweinsteiger (Patellasehnen-Probleme) ist ebenfalls ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Am Donnerstagvormittag standen insgesamt 24 Spieler aus dem vorläufigen WM-Kader auf dem Platz.

          Torwart Manuel Neuer (Schulterverletzung) und Marcel Schmelzer (Knieprellung) absolvieren weiter ein Aufbauprogramm. Laut Angaben des Verbandes soll das bald auch wieder ein Lauftraining einschließen. In der zweiten Trainingseinheit am Donnerstag hatte Bundestrainer Joachim Löw ein weiteres Übungsspiel gegen die U-20-Auswahl des DFB vorgesehen.

          Am Samstag beendet die Nationalmannschaft ihr Trainingscamp in St. Leonhard und reist nach Deutschland zurück. In Mönchengladbach steht dann am Sonntag (20.30 Uhr / Live in der ARD und im Länderspiel-Ticker bei FAZ.NET) der vorletzte WM-Test gegen Kamerun auf dem Programm. Einen Tag danach muss Löw noch drei Spieler streichen und sein endgültiges 23-köpfiges Aufgebot benennen.

          „Wir kriegen das schon alle mit“

          DFB-Teamarzt Tim Meyer stuft die Arbeit der Nationalspieler im WM-Trainingslager unterdessen als erfolgreich ein. „Wir können sehr zufrieden sein. Das Training stimmt mit dem Level, den wir erwarten, sehr gut überein“, sagte Meyer. Im Gegensatz zu Zeiten vor acht bis zehn Jahren verfüge man heutzutage „über ausgesprochen fitte Spieler, die aus der Saison kommen“. Für die angeschlagenen Akteure von Kapitän Philipp Lahm bis zu Torwart Manuel Neuer stellte er eine hoffnungsvolle WM-Prognose: „Da bin ich in der Tat relativ zuversichtlich“, sagte Meyer vor seinem vierten WM-Turnier.

          Die deutschen Nationalspieler registrieren derweil aufmerksam die Proteste und Ausschreitungen im WM-Land Brasilien. „Wir kriegen das schon alle mit. Das sind Sachen, die nicht so schön sind, gerade wenn man von Schießereien und Protesten hört“, sagte Abwehrspieler Jérome Boateng vom FC Bayern München am Donnerstag. Er habe Verständnis für die Proteste der Menschen, denn in dem großen Land Brasilien gebe es natürlich einiges zu verbessern. „Aber wir konzentrieren uns auf die WM“, erklärte Boateng: „Ich hoffe, dass solche Vorfälle nicht mehr vorkommen, wenn die WM beginnt.“

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