https://www.faz.net/-gaq-7rl2y

Fußball-Weltmeister 2014 : Löw bleibt wohl Bundestrainer

  • Aktualisiert am

Endlich am Ziel: Bastian Schweinsteiger (links) und Bundestrainer Joachim Löw Bild: AP

Nach dem WM-Titel deutet alles darauf hin, dass Joachim Löw Bundestrainer bleibt, auch wenn er „erstmal mit dem Präsidenten sprechen“ will. Auch Miroslav Klose erklärt nicht das Ende seiner Karriere in der Nationalelf.

          1 Min.

          Nach dem Sieg im WM-Endspiel gegen Argentinien hat Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff signalisiert, dass er und Bundestrainer Joachim Löw in ihren Ämtern bleiben werden. „Ich mache weiter. Und wie ich Jogi die letzten Tage und Wochen gesehen habe, gehe ich auch bei ihm davon aus“, sagte Bierhoff am Sonntag nach dem 1:0-Sieg nach Verlängerung gegen Argentinien in der ARD.

          Die Verträge mit der sportlichen Leitung der deutschen Fußball-Nationalmannschaft laufen noch bis 2016. Löw verwies auf seinen Kontrakt bis zur nächsten EM. Er wolle „erst einmal mit dem Präsidenten sprechen“, betonte der Bundestrainer. DFB-Chef Wolfgang Niersbach bekräftigte mit Blick auf Löw abermals: „Er wird auch in zwei Jahren Trainer sein.“ Assistenzcoach Hansi Flick wechselt nach der WM auf die Position des DFB-Sportdirektors.

          Miroslav Klose ließ derweil nach dem WM-Triumph seine Zukunft in der deutschen Nationalmannschaft offen. „Ich schlafe erst ein paar Nächte darüber und werde dann eine Entscheidung treffen“, sagte der 36 Jahre alte Stürmer. Klose, der bei der Endrunde mit nunmehr 16 Treffern zum alleinigen WM-Rekordschützen aufstieg, absolvierte gegen Argentinien sein 137. Länderspiel.

          Löw wird wohl auch in den kommenden beiden Jahren Bundestrainer bleiben

          Weitere Themen

          Rhein-Derby vor leeren Rängen Video-Seite öffnen

          Düsseldorf gegen Köln : Rhein-Derby vor leeren Rängen

          Am Wochenende trifft Fortuna Düsseldorf auf den 1. FC Köln. Doch auch das Rhein-Derby muss in dieser Saison ohne die Fans stattfinden. Doch auch als Geisterspiel sei das Aufeinandertreffen der beiden Vereine etwas Besonderes, wie beide Trainer beteuerten.

          Topmeldungen

          Corona und Polizeigewalt : Die zwei Bedrohungen der Schwarzen

          Afroamerikaner sind in Amerika finanziell und gesundheitlich schlechter gestellt. Die Pandemie und die Polizei-Gewalt werfen ein Schlaglicht auf die oft prekäre Lage der Minderheit – die sich bald sogar noch mehr verschlechtern könnte.
          Das Iduna-Zentrum im Zentrum Göttingens

          Hotspots im Norden : „Ein katastrophales Verhalten“

          Die Göttinger Behörden bemühen sich um eine Eindämmung des Infektionsgeschehens und drohen mit „geschlossenen Einrichtungen“. Von den „Evangeliums-Christen“ in Bremerhaven scheinen Spuren derweil nach Frankfurt zu führen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.