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Kommentar zur Causa Özil : Es ist eine Schande

Wie konnte sich der DFB sehenden Auges in dieses Desaster hinein manövrieren? Die Entwicklung im Fall Özil ist nicht nur Präsident Grindel anzulasten. Auch Bierhoff und Löw sind dafür verantwortlich.

Kampagne der „Bild“-Zeitung : Wie Mesut Ö. ausgebürgert werden sollte

Spielverderber, Heulsuse, Memme: Özil einen Jammerlappen zu nennen, ist die Logik der Schulhofkämpfe, mit denen eine deutsche Tageszeitung sonst vor dem Ende der multikulturellen Gesellschaft warnt. Aber „Bild“ ist nicht Deutschland.

Rücktritt von Mesut Özil : Abrechnung in drei Akten

Der Rücktritt von Mesut Özil und viel mehr noch seine Begründung sind ein fatales Zeichen, für den deutschen Fußball, für die deutsche Gesellschaft. In vielem ist der Weltmeister von 2014 jedoch über das Ziel hinausgeschossen. Ein Kommentar.

Özil, Gündogan und Erdogan : Die Fotos und ihre Folgen

Zwei deutsche Nationalspieler neben dem türkischen Staatspräsidenten mitten in dessen Wahlkampf: Die Fotos haben eine Kontroverse ausgelöst, die nun zum Rücktritt von Özil aus der DFB-Elf geführt hat. Eine Chronologie.
Erst lange nach dem Foto mit dem türkischen Präsidenten erklärt Mesut Özil seine Motive - das Bild zeigt ihn im Trainingslager vor der Weltmeisterschaft

Kommentar zu Mesut Özil : Ohne Haltung

Mesut Özil tritt zurück und vertieft damit die Krise des deutschen Fußballs. In seiner Erklärung schreibt er aber an der eigentlichen Frage vorbei: Wie steht er zu Menschenrechten, wie sie in der Türkei unter Erdogan ignoriert werden.

WM-Videos

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  • WM-Kommentar : Wer siegen will, muss fördern

    Bei der WM wurde der Ballbesitzfußball deutscher oder spanischer Prägung abgehängt. Vielleicht schaut man im Land der gestürzten Weltmeister nun mal wieder über den eigenen Fußballplatz hinaus – und blickt nach Frankreich, Belgien oder gar England.
  • Erdogan-Affäre : Bierhoff gibt Fehler im Umgang mit Özil zu

    Wegen der Erdogan-Affäre sieht Oliver Bierhoff die Nominierung von Mesut Özil für die Fußball-WM im Nachhinein kritisch. Auch über sein Verhältnis zu Bundestrainer Löw hat der Manager der Nationalmannschaft gesprochen.
  • Bundesliga und DFB : Eine knallharte Nichtanalyse

    Die Vereine vermeiden jede Kritik an Bundestrainer Joachim Löw. Den Mehltau, der sich über den DFB gelegt hat, will niemand aus der Bundesliga wegfegen. Das hat zwei zentrale Gründe.
  • Entscheidung nach WM-Debakel : Löw bleibt Bundestrainer

    Sechs Tage nach dem blamablen Vorrunden-Aus der deutschen Elf bei der Fußball-WM steht fest: Joachim Löw bleibt Bundestrainer. Nach Bedenkzeit entscheidet er sich gegen einen Rücktritt – und begründet diesen Schritt auch.
  • DFB macht mit Löw weiter : Kehren mit alten Besen

    Dass Joachim Löw auch nach dem WM-Debakel weitermacht, könnte nicht nur zum großen Schaden der Nationalmannschaft werden. Auch der Bundestrainer droht sein Denkmal einzureißen. Ein Kommentar.
  • Erst entrückt, dann ratlos: Bundestrainer Joachim Löw.

    Deutsche Nationalmannschaft : Warum sollte Löw aufhören?

    Und nun? FAZ.NET stellt drei Fragen zum Zustand der deutschen Nationalmannschaft nach dem Ausscheiden bei der Fußball-WM in Russland. Die Antworten decken die derzeitigen Probleme auf.
  • „Ich bin entspannt ... Ganz entspannt“: Jogi Löw.

    Dichter dran: Moritz Rinke : Südkorea hät so nid stattgefunde

    Jogi Löw ist nach der Katastrophe von Kasan direkt in den Breisgau gefahren. Doch er wähnt sich noch immer in Russland. Nun schreibt er einen Brief an Daniela, seine Frau, von der er sich als Weltmeister getrennt hatte.
  • Hat der DFB hingeschaut? : Allons enfants!

    Drei Tage lagen in Kasan zwischen den Auftritten des jüngsten Teams dieser WM und der alten Weltmeister, aber Franzosen und Deutsche trennte eine Fußballwelt. Ein Kommentar.
  • Erdogan-Fotos : Die Bilder des deutschen Scheiterns

    Viele wissen nicht, dass es schon früher Fotos von Özil und Erdogan gab. Die Reaktionen auf das jüngste Bild vor der WM symbolisieren eine dramatische deutsche Entwicklung weit über den Fußballplatz hinaus.
  • Schicksalsgemeinschaft: DFB-Präsident Grindel (l.), Nationalmannschaftsmanager Bierhoff (r.) und Bundestrainer Löw

    WM-Kommentar : Fragen an Löw

    Das DFB-Präsidium spricht sich einstimmig für Bundestrainer Joachim Löw aus. Das Votum folgt einer politischen Logik. Die Entscheidung liegt jedoch bei Löw selbst.
  • DFB-Präsidium ist sich einig : Ja zu Löw

    Wer sitzt beim nächsten Länderspiel gegen Frankreich auf der deutschen Bank? Das DFB-Präsidium erneuert sein Vertrauen in den Bundestrainer. Ein einfaches „Weiter so“ soll es aber auch nicht geben. Unklar bleibt, was Löw will.
  • 11 Fremde, statt 11 Freunde : Der DFB in seinem eigenen Reich

    Die Spieler verschanzen sich hinter dunklen Scheiben, die Fans gelten nur noch als Konsumenten: Oliver Bierhoffs kalte Markenstrategie hat die Nationalmannschaft um ihre Erdung gebracht.
  • Debatte um Bundestrainer : Ein Irgendwie namens Löw

    Der Mythos der deutschen Nationalmannschaft ist zerbrochen. Der Bundestrainer nähert sich seiner Verantwortung dafür auf erstaunlich distanzierte Weise. Die Spieler müssen das Scheitern alleine tragen.