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Oliver Bierhoff im Interview : „Wir brauchen eine rote Linie“

„Ich bin ein lösungsorientierter Mensch“: Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff in der Fußballhalle auf dem DFB-Campus Bild: Lucas Bäuml

DFB-Direktor Oliver Bierhoff spricht im Interview über die Last der Fußball-Weltmeisterschaft in Qatar, den Filmriss unter Hansi Flicks Vorgänger Joachim Löw und den Abschied von „Die Mannschaft“.

          8 Min.

          Wie sind Sie heute zur Arbeit ­gekommen?

          Christian Kamp
          Sportredakteur.

          Mit dem Hybrid von Volkswagen.

          Sie ahnen ja sicher, wohin die Frage zielt, Nachhaltigkeit und Energiekrise sind große Themen, auch für den Fußball. Viele Leute machen sich Gedanken, wo sie Energie einsparen können. Hat sich in Ihrem persönlichen Leben etwas geändert, weniger heizen, kürzer duschen, seltener fliegen?

          Die Krise beschäftigt natürlich auch den DFB, wir versuchen, unseren rund 24.000 Vereinen zu helfen. Wie können sie auch künftig ihre Rechnungen bezahlen, wie schaffen wir es, dass die vielen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen weiter Sport treiben können und die Plätze und Klubhäuser nicht wieder wie während der Corona-Pandemie gesperrt werden? Ich weiß, dass unser Präsident Bernd Neuendorf dazu viele Gespräche in Berlin führt, wir setzen uns zusammen mit dem DOSB dafür ein, dass es Förderprogramme gibt – nicht nur für den Mittelstand oder für Wirtschaftsunternehmen, sondern eben auch für den Breitensport. In meinem Privatleben frage ich mich an vielen Stellen: Wie kann ich noch verantwortungsvoller, noch effizienter mit Energie umgehen als bisher schon?

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          DFB-Direktor Oliver Bierhoff und Bundestrainer Hansi Flick (links)

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          Ein Neuanfang im deutschen Fußball war mit Oliver Bierhoff nicht vorstellbar. Nun verlässt er den DFB. Auch Bundestrainer Hansi Flick hat keine Argumente geliefert, weshalb er bis zur Heim-EM 2024 bleiben sollte.