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Ausfall offiziell bestätigt : Özil verpasst die WM-Generalprobe

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Wird den letzten Test vor der Weltmeisterschaft verpassen: Nationalspieler Mesut Özil. Bild: dpa

Der Spielmacher der deutschen Nationalmannschaft wird für das letzte Testspiel vor der WM gegen Saudi-Arabien ausfallen. Ein anderer Leistungsträger könnte hingegen überraschend sein Comeback geben.

          Die deutsche Nationalmannschaft wird die Generalprobe für die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland ohne Spielmacher Mesut Özil bestreiten. Der 29 Jahre alte Weltmeister wird am Freitag (19.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zu Länderspielen und in der ARD) in Leverkusen gegen Saudi-Arabien von Bundestrainer Joachim Löw wegen einer leichten Knieprellung, die er sich im Testspiel gegen Österreich (1:2) am vergangenen Wochenende zugezogen hat, geschont. Dies gab der DFB an diesem Donnerstag in Eppan bekannt. Der Verzicht auf Özil sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, betonte der Verband am Donnerstag beim Abschlusstraining.

          Der Spielmacher absolvierte bei der letzten Übungseinheit vor der Abreise aus dem Trainingslager in Südtirol nur das Aufwärmen mit den Teamkollegen. Im Anschluss arbeitete Özil individuell an seiner Fitness. Der Profi des FC Arsenal klagt zudem über Rückenprobleme, die ihn während der zurückliegenden Saison in der englischen Premier League immer wieder beschäftigt hatten. „Es ist nichts Dramatisches. Wir wollen aber kein Risiko eingehen“, sagte Teammanager Oliver Bierhoff am Donnerstag im Trainingslager des Weltmeisters in Eppan.

          Spielplan der Fußball-WM 2018 in Russland

          Jerome Boateng könnte nach überstandener Muskelverletzung dagegen in den Kader zurückkehren. Er gehe davon aus, „dass Jerome zu 100 Prozent einsatzfähig ist“, sagte Bierhoff. Eine Entscheidung stehe aber noch nicht fest, ergänzte Assistenztrainer Miroslav Klose. Der Münchner Innenverteidiger hatte erst in dieser Woche das Mannschaftstraining aufgenommen.

          Im Tor gegen WM-Starter Saudi-Arabien wird Manuel Neuer stehen. Der DFB-Kapitän, der gegen Österreich nach über achtmonatiger Verletzungspause sein Comeback gefeiert hatte, soll weitere Spielpraxis sammeln. In der Abwehr dürfte Bundestrainer Joachim Löw Joshua Kimmich, Antonio Rüdiger, Mats Hummels und Jonas Hector in der Startelf aufbieten.

          Auf der Doppelsechs kommen wohl Sami Khedira und Toni Kroos zum Einsatz, davor Thomas Müller, Julian Draxler und Marco Reus. Timo Werner wird als einzige Spitze erste Wahl sein. Boateng, Müller, Hummels und Kroos hatten beim 1:2 in Österreich gefehlt.

          Bis auf Boateng und Özil könnte es die erste Elf von Löw für die WM in Russland (14. Juni bis 15. Juli) sein. Das Spiel gegen Saudi-Arabien ist für den Bundestrainer die letzte Testmöglichkeit vor dem WM-Auftakt am 17. Juni in Moskau gegen Mexiko.

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