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DFB-Team gegen Schweden : Das schwerste Spiel des Joachim Löw

Allein auf weiter Flur: Bundestrainer Joachim Löw Bild: Reuters

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist durchschaut. Gegen Schweden stehen Team und Trainer auf der Probe. Eine solche Zuspitzung gab es in der Ära Löw noch nie.

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          Der Bundestrainer macht sich rar. Seit der deutschen Auftaktniederlage am Sonntag hat er sich nicht mehr öffentlich blicken lassen, nicht in Watutinki, und auch nicht jetzt in Sotschi, wo die Deutschen seit Dienstag ihr Quartier haben. Was es zu erklären gab nach diesem Fiasco Mexicano, mussten andere erledigen. Der Kapitän, Manuel Neuer, der Teammanager, Oliver Bierhoff, am Donnerstag nun gab es eine sogenannte Mixed Zone auf dem Trainingsplatz neben dem Fischt-Stadion, bei der die Führungsspieler die Initiative ergriffen. Mats Hummels, Sami Khedira und Mario Gomez verteidigten das Team vehement gegen jene Angriffe von außen, die sie als persönlich empfanden.

          Sie dementierten „Gerüchte“, womit wohl vor allem Berichte über innere Konfliktlinien im Team gemeint waren, und sie sprachen auch inhaltlich über die Fehler, die gegen Mexiko gemacht wurden und nun am Samstag gegen Schweden (20.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-WM und ZDF) auf keinen Fall wiederholt werden dürfen. Vom Bundestrainer war zu alledem nichts zu hören. Erst an diesem Freitagnachmittag wird er wieder öffentlich sprechen, dann ist die Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Schweden angesetzt, da muss er erscheinen.

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