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Flick mit Sorgen vor WM : „Müssen sehen, dass wir das im Griff behalten“

  • Aktualisiert am

Hansi Flick will die Corona-Thematik weiterhin im Blick behalten. Bild: AFP

Das Thema Coronavirus begleitet die Nationalmannschaft weiter – wohl auch zur Fußball-WM nach Qatar. Bundestrainer Hansi Flick bringt nun das Thema Kontaktreduzierungen für das Team ins Gespräch.

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          Nach dem Ausfall von Kapitän Manuel Neuer wegen Corona wird Marc-André ter Stegen am Freitag (20.45 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Nations League und im ZDF) im Nations-League-Spiel gegen Ungarn in Leipzig im Tor der deutschen Nationalmannschaft stehen. Daraus müsse er „kein Geheimnis machen“, sagte Bundestrainer Hansi Flick an diesem Donnerstag nach dem Abschlusstraining, das noch in Frankfurt am Main auf dem DFB-Campus im Stadtteil Niederrad stattfand.

          Nations League

          Der 30 Jahre alte Torwart des FC Barcelona sei „die Nummer zwei“ hinter Neuer, der am Mittwoch ebenso wie sein Bayern-Mannschaftskamerad Leon Goretzka nach einem positiven Test aus dem DFB-Quartier abgereist war. Beide werden nun die Spiele gegen Ungarn und drei Tage später in London gegen England (20.45 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Nations League und bei RTL) verpassen.

          Besonders an die anstehende WM denkt der Bundestrainer beim Thema Corona. „Das kann uns auch in Qatar treffen“, sagte der 57-jährige Flick mit Blick auf das Turnier im November und Dezember zur Corona-Problematik: „Wir müssen darauf reagieren und mit der Situation bestmöglich umgehen. Vielleicht muss man noch mal bewusst Kontakte reduzieren“, sagte Flick nach dem Abschlusstraining.

          Der 57-Jährige räumte aber ein, dass es nicht ganz einfach sei, wie man sich da verhalten solle. „Man ist ja auch viel unterwegs. Es soll auch weitergehen im Leben“, sagte Flick: „Daher müssen wir sehen, dass wir das gut im Griff behalten.“

          Nach einer am Dienstag im Training erlittenen Risswunde am Bein ist auch der Münchner Jamal Musiala wieder einsatzfähig. Flick gab für die Partien gegen Ungarn und drei Tage später in London gegen England zwei Ziele aus. Er strebt den Gruppensieg in der Nations League an, der mit zwei Siegen definitiv gesichert würde. „Das wäre ein Statement“, sagte der Bundestrainer. Zudem wolle man sich einspielen für die WM.

          Verliert die Nationalmannschaft gegen Ungarn, ist der Weg zum Gruppensieg und zum Final Four 2023 versperrt. Die Ungarn haben der deutschen Nationalmannschaft zuletzt zweimal arg zugesetzt: Bei der Europameisterschaft im vergangenen Jahr gab es ein 2:2, das Hinspiel im Juni endete glücklich 1:1. „Sie sind sehr geschlossen, jeder rennt für den anderen“, sagte Stürmer Timo Werner.

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