https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball-wm/deutsches-team/dfb-team-bezeichnung-die-mannschaft-laut-umfrage-gescheitert-18100175.html
Bildbeschreibung einblenden

F.A.Z. exklusiv zum DFB-Claim : „Die Mannschaft“ ist gescheitert

Nicht der Beginn einer Erfolgsgeschichte: „Die Mannschaft“ und ihr neuer Name im Jahr 2017 Bild: picture alliance / GES/Markus Gilliar

„Gibt es gute Argumente gegen diese Bezeichnung?“, fragt Oliver Bierhoff zum umstrittenen Marketingnamen der Fußball-Nationalelf. Eine repräsentative Umfrage, die der F.A.Z. exklusiv vorliegt, zeigt: Es gibt sie.

          4 Min.

          Es ist nun fast auf den Tag genau sieben Jahre her, als Oliver Bierhoff kurz vor den letzten Länderspielen in je­ner fernen Saison nach dem Titelgewinn bei der Weltmeisterschaft in Brasilien den neuen Claim der deutschen Nationalmannschaft vorstellte. Der da­malige Manager des deutschen Teams ließ dazu in Köln mediengerecht einen schwarzen Koloss vorfahren: den gewaltigen neuen Mannschaftsbus, auf dem in fetten Buchstaben stand, wie die Nationalelf von nun an genannt werden wollte: „Die Mannschaft“.

          Michael Horeni
          Fußballkorrespondent Europa in Berlin.

          Was die „Selecao“ für Brasilien, „Les Bleus“ für Frankreich, die „Furia Roja“ für Spanien und die „Squadra Azzurra“ für Italien seit vielen Generationen bedeutet, sollte die „Die Mannschaft“ für Deutschland werden. Ein Identifikationsangebot mit dem Bierhoff frischen Wind und frisches Geld zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) bringen wollte. Das war das Versprechen. Erzeugt hat „Die Mannschaft“ in diesen dürren sieben Jahren jedoch vor allem Verdruss.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Neue Wege: Der Wasserstand des Rheins ist so niedrig, dass Touristen zum Bingener Mäuseturm laufen können.

          Trockenheit am Mittelrhein : Als hätte es Steine in den Fluss geregnet

          Aus dem Mittelrhein ragen fußballfeldgroße Inseln. Der Wasserstand ist teilweise so niedrig, dass man den Fluss durchwaten kann. Manche Fähren stellen den Betrieb ein – und Anwohner trauen ihren Augen kaum.