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DFB-Präsident im Gespräch : „Wir müssen die Spieler stärker sensibilisieren“

„Überlegen, wie wir die Spieler noch stärker sensibilisieren können“: DFB-Präsident Reinhard Grindel beim Sommerfest der Deutschen Schule in Moskau Bild: GES/Markus Gilliar

Ist ein Foto mit Erdogan okay, mit Gauland aber nicht? DFB-Präsident Reinhard Grindel über den Schaden, den Özil und Gündogan angerichtet haben, die Nationalelf in Zeiten der Migration – und Löws Zukunft.

          6 Min.

          Die Nationalelf stand gegen Schweden schon kurz vor dem Aus, sie kann auch an diesem Mittwoch gegen Südkorea (16.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-WM und im ZDF) noch an der Qualifikation für das Achtelfinale scheitern. Auch wenn sein Vertrag gerade bis zum Ende der WM 2022 verlängert wurde – könnte Joachim Löw dann noch Bundestrainer bleiben?

          Michael Horeni

          Korrespondent für Sport in Berlin.

          Wir haben uns im DFB-Präsidium vor der WM für die Vertragsverlängerung entschieden, weil wir der Auffassung sind, dass der Umbruch, denn es nach der WM unabhängig vom Ausgang des Turniers geben wird, von niemandem besser gestaltet werden kann als von Jogi Löw. Er hat vor einem Jahr beim Confed Cup bewiesen, dass er junge Spieler zu einem beeindruckenden und spielerisch herausragenden Team formen kann. Diese Gründe gelten für das Präsidium nach wie vor.

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