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DFB-Elf in der Einzelkritik : Schlangenmensch Musiala und ein fataler Fehler

  • -Aktualisiert am

Auch er konnte sich der Niederlage nicht entwinden: Jamal Musiala hatte sich sein WM-Debüt sicher anders vorgestellt. Bild: AP

Hinten wacklig, vorne ideenlos: Die deutsche Mannschaft verliert zum Auftakt gegen Japan. Im entscheidenden Moment ist die deutsche Abwehr nicht auf der Höhe.

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          Manuel Neuer: Ohne Liebe und ohne Glück. Nach dem Eklat um die „One Love“-Binde, die er nicht straffrei tragen durfte, nahm er widerwillig das FIFA-Stoffstück. Die trug der Kapitän so, dass sie unter den Trikotärmel rutschte. Verhinderte mit einer Weltklasseparade erst das 1:1, ehe er von Ritsu Doan und Takuma Asano überwunden wurde. Beim zweiten Gegentor rauschte der Ball zwischen Binde und Pfosten in die Torwartecke.

          Abwehr

          Tobias Rabe
          Verantwortlicher Redakteur für Sport Online.

          David Raum: Für einen wie ihn hat die moderne Fußballsprache den Begriff „Schienenspieler“ erfunden. Rannte im Leichtathletik-Stadion auf seiner linken Seite so oft die Linie entlang, als wolle er mehrere 100-Meter-Läufe gewinnen. Manchmal mangelte es an der Idee. Wie vor dem Elfmeter. Stand plötzlich im freien Raum, wusste nicht weiter und lief weg vom Tor. Raum wurde von seiner Ratlosigkeit erlöst, weil Japans Torwart ihn gleich zwei Mal foulte.

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