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Zinedine Zidane : „Zierde des französischen Sports“

Der schlagartig gekränkte Zinedine Zidane brachte sich und sein Team mit seinem Kopfstoß aus der Balance. Doch Frankreichs Staatspräsident Chirac würdigte ihn tags darauf beim Empfang der WM-Zweiten im Elyseepalast salbungsvoll.
Champions League
Nichts kann seine irrationale Handlung verständlich machen

WM-Kommentar : Zidane und die Zeugen

Was hat den größten Fußballer dieser Tage nur dazu getrieben? Diese Frage kann vielleicht nicht einmal Zidane beantworten. Und ob es die Einführung des Videobeweises durch die Hintertür war, weiß nur die Fifa. Von Michael Horeni.

Übersteiger : Der italienische Weg

Italien ist Weltmeister. Und wir haben es schon vorher gewußt. Im Rückblick ist Italien kein glanzvoller, aber ein schlüssiger Weltmeister. Probleme wurden elegant aus dem Weg geräumt, ohne sich selbst die Hände schmutzig zu machen. Nach Art des Hauses.

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  • „Kartenkönig” Costinha (rechts) gegen die Niederlande in Aktion

    Fairplay : Gefühlte Fairness ist nicht objektiv

    Es ist immer so eine Sache mit der Wahrnehmung. Gefühlte Temperaturen müssen nicht die gleichen sein wie auf dem Thermometer. Und die Fairplay-Statistik der Fifa sieht auch nicht ganz so aus, wie man das gerne glauben möchte. Portugal und Ghana waren am wenigsten fair.
  • Nach dem Sieg über Frankreich : Italien erwartet den neuen Weltmeister

    Italien will seiner siegreichen Nationalelf einen triumphalen Empfang bereiten. Die Azzurri werden am Abend von Ministerpräsident Prodi empfangen. Anschließend soll das Team um Kapitän Cannavaro in Open-Air-Bussen quer durch Rom zum Circus Maximus fahren. FAZ.NET-Bildergalerie.
  • WM-Emotionen : Republik Fußball

    Der gefühlte Weltmeister - enthusiastisch und bombastisch wie der neue Champion ist die deutsche Fußball-Nationalelf auf ihrer Abschiedsrunde gefeiert worden. Es war nicht so sehr die Qualität der Spiele, die von dieser WM in Erinnerung bleiben wird; es war die millionenfach ausgekostete Freude, sich gemeinsam zu vergnügen. FAZ.NET-Bildergalerie.
  • Keiner traf häufiger

    Insgesamt fünf Treffer : Klose wird Torschützenkönig der WM

    Miroslav Klose hat als zweiter Deutscher den „Goldenen Schuh“ für den besten Torschützen einer Fußball-WM erkämpft. Gleiches war bisher nur Gerd Müller 1970 gelungen. Klose erzielte fünf Treffer und setzte sich damit vor acht Akteuren durch, die es auf je drei Treffer brachten.
  • Schwedenrolle: Marcus Allbäck erzielte den 2000. WM-Treffer

    WM-Rekorde : Die Sonderrollen bei dieser WM

    Ohne Gegentor ausscheiden, drei Elfmeter in einem Spiel halten, zwölf gelbe Karten zeigen und vier Platzverweise aussprechen: es gibt viele Möglichkeiten, Rekorde aufzustellen und eine Sonderrolle bei dieser WM zu spielen. FAZ.NET nennt 25 Superlative.
  • 3:1-Sieg gegen Portugal : Deutschland sichert sich dritten Platz

    Die deutsche Nationalmannschaft hat sich bei der Fußball-WM den dritten Platz gesichert. Das Team von Jürgen Klinsmann setzte sich im „kleinen Finale“ 3:1 gegen Portugal durch. Zwei Treffer von Bastian Schweinsteiger und ein Eigentor von Petit brachten den Erfolg. Nuno Gomez traf für Portugal.
  • Sebastian Kehl überzeugte nicht nur im Zwiegespräch mit Meira

    Einzelkritik : Schweinsteiger super - Kahn stark

    Bastian Schweinsteiger war der Mann des Abends in Stuttgart. Oliver Kahn war in der Anfangsphase als sicherer Rückhalt gefordert. Für die deutschen Reservisten gab es Abschiedsauftritte. Die deutschen Spieler in der Einzelkritik.
  • „Wenn Tränen kommen, dann kommen sie”

    Klinsmanns Zukunft : Vernunft schlägt Emotion

    „Emotionen sind immer dabei“, sagt Jürgen Klinsmann mit Blick auf die sicher stimmungsvolle WM-Abschluß-Party am Sonntag in Berlin. Doch der Bundestrainer läßt sich von der Begeisterung um seine Person nicht beeindrucken, wenn es um die Frage nach seiner beruflichen Zukunft geht.
  • Der Übersteiger: Die FAZ.NET-Fußball-Kolumne - auch zur WM

    Übersteiger : Info-Wellen im Schwimmbad

    Ein spielfreier Tag, die WM hat Ruhe vor den letzten Gefechten. Ein Tag wie gemacht für einen Schwimmbadbesuch. Plötzlich dringen auf der Liegewiese Gesprächsfetzen ans Ohr: „Italien ... Schiedsrichter ... bestochen ... Wiederholung.“ Kurz darauf schwappt ein Info-Tsunami durchs Bad.
  • Bildergalerie : Das FAZ.NET-Nationalteam für die EM 2008

    Weltmeister wird Deutschland an diesem Wochenende nicht. Aber vielleicht gelingt bei der EM schon in zwei Jahren ein großer Wurf. Die Leistungen bei der WM im eigenen Lande machen Appetit auf mehr. FAZ.NET sagt, welche Spieler in zwei Jahren dabei sein sollten, welche nicht - und stellt Akteure vor, die hinzustoßen könnten.
  • Sie werden nicht nur Klinsmann hochleben lassen

    DFB-Elf bedankt sich bei den Fans : Abschied mit Stil

    Daß sich die deutschen Nationalspieler mit einem Fest in Berlin von ihren Fans verabschieden werden, ist keine Überraschung. Aber die Vorgeschichte: Erstmals werden die Darsteller nicht von Funktionären auf die Bühne geschickt. Eine große Geste, kommentiert Peter Heß.
  • Frankreich im Finale : Die besten Spielverderber

    Mit kühler Routine hat die Equipe Tricolore das ermüdende Grundlinienduell im WM-Halbfinale gegen Portugal für sich entschieden. Jetzt fehlt nur noch ein letztes Stück im französischen Puzzle: ein Sieg gegen Italien.
  • „Weltmeister der Herzen“ : Die große Leere

    Nach dem verlorenen WM-Halbfinale setzt der DFB alles daran, Jürgen Klinsmann zu halten. „Ich wünsche mir, daß er und sein Team weiter machen“, sagte Präsident Mayer-Vorfelder. Die Nationalelf kehrte nach Berlin zurück und versuchte, das 0:2 gegen Italien zu verarbeiten. Ebenso wie Millionen Fans. FAZ.NET-Spezial mit Bildergalerie.
  • Einst Kollegen bei Real Madrid, jetzt Kontrahenten im WM-Halbfinale

    Zidane gegen Figo : Spätwerk der alten Meister

    Es war wie so oft bei der großen Fußball-Weltmesse: Am Anfang schauen alle nach neuen Gesichtern; am Ende sind alle froh, sich noch einmal an der Kunst der alten Meister erfreuen zu können. Heute abend im Halbfinale: Frankreich gegen Portugal, Zidane gegen Figo.