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Alle kennen die Szene, nur zwei kennen den Prolog

Kommentar : Auge um Auge

„Worte“, pflegen die ukrainischen Box-Brüder Klitschko gerne von sich zu geben, „können mehr verletzen als Schläge.“ So gesehen muß Materazzi einen Volltreffer gelandet haben. Zidane hätte lieber einen Schlag ins Gesicht bekommen, sagte er. Deshalb die Selbstjustiz.
Weltenbummler und Provinzclub-Trainer: Roberto Donadoni

Neuer Nationaltrainer Italiens : Donadoni beerbt Lippi

Ein Leichtgewicht tritt in die großen Fußstapfen von Weltmeister Marcello Lippi: Roberto Donadoni wird neuer Nationaltrainer Italiens. „Mein Auftrag ist erfüllt“, hatte Lippi bei seinem Rücktritt gesagt. Donadonis Auftrag lautet nun: „Europameistertitel 2008.“
Entschuldigung bei den Kindern - nicht bei Materazzi

Fernsehauftritt : Zidane entschuldigt sich - aber bedauert nichts

Der französische Fußballstar Zinedine Zidane hat sich für sein Ausrasten beim Finale der Fußball-WM entschuldigt. Bedauern könne er seine Handlung aber nicht: Der Italiener Materazzi, so Zidane in einem Fernsehinterview, habe zuvor seine Mutter und seine Schwester beleidigt.

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  • Ball im Netz: Viel zu selten erfüllt sich der Sinn des Fußballs

    Gastbeitrag : Für das größere Fußballtor

    Die statistischen Werte sind ebenso erschreckend wie eindeutig: Der Trend zum Tor steuert im Spitzenfußball zunehmend gegen null. Die Faszination am beliebtesten Sport der Welt kann darunter nur leiden. Grund genug, für größere Fußballtore zu werben, findet Gunter Sachs.
  • Italiens Fußballskandal : Das wichtigere Finale

    In Italien hat nach dem WM-Triumph der Kampf um den Fußball erst begonnen - bald entscheiden die Gerichte über den skandalgeschüttelten Vereinsfußball. Berlusconi hat mit seinem Fernseh-Imperium wesentlich zum Absturz beigetragen.
  • Nichts kann seine irrationale Handlung verständlich machen

    WM-Kommentar : Zidane und die Zeugen

    Was hat den größten Fußballer dieser Tage nur dazu getrieben? Diese Frage kann vielleicht nicht einmal Zidane beantworten. Und ob es die Einführung des Videobeweises durch die Hintertür war, weiß nur die Fifa. Von Michael Horeni.
  • Eintrittskarte zum Glück : Die deutschen Momente der WM

    Deutschland und die WM - das war in diesem Sommer viel mehr als nur Fußball. Was aber wird bleiben, wenn die Leere im Kopf überwunden ist, wenn ganz langsam nicht nur der Alltag, sondern auch das Bewußtsein zurückkehrt? Es liegt an jedem einzelnen. FAZ.NET-Bildergalerie.
  • WM-Emotionen : Republik Fußball

    Der gefühlte Weltmeister - enthusiastisch und bombastisch wie der neue Champion ist die deutsche Fußball-Nationalelf auf ihrer Abschiedsrunde gefeiert worden. Es war nicht so sehr die Qualität der Spiele, die von dieser WM in Erinnerung bleiben wird; es war die millionenfach ausgekostete Freude, sich gemeinsam zu vergnügen. FAZ.NET-Bildergalerie.
  • Keiner traf häufiger

    Insgesamt fünf Treffer : Klose wird Torschützenkönig der WM

    Miroslav Klose hat als zweiter Deutscher den „Goldenen Schuh“ für den besten Torschützen einer Fußball-WM erkämpft. Gleiches war bisher nur Gerd Müller 1970 gelungen. Klose erzielte fünf Treffer und setzte sich damit vor acht Akteuren durch, die es auf je drei Treffer brachten.
  • Klinsmann will die Momente für die Ewigkeit festhalten

    Die Teamchef-Frage : Auf Knien vor Klinsmann

    Kanzlerin, Fußball-Kaiser, Fifa-Präsident - alle unternehmen alles, damit Jürgen Klinsmann bleibt. Auf der Berliner Fanmeile wurde er von Hunderttausenden gefeiert wie kein anderer. Der Heißbegehrte bat: „Gebt mir noch ein paar Tage.“
  • Oliver Kahn : „Das war mein letztes Länderspiel“

    Beim großen Finale rückte der „Torhüter der Herzen“ aus dem Abseits ins Rampenlicht. Auf der Fußball-Weltbühne genoß Oliver Kahn eine perfekte Abschiedsparty und war nach dem Schlußpfiff völlig überwältigt. „Ein schöneres letzte Länderspiel kann es nicht geben.“
  • Italienische Spieler: WM-Helden und Zwangsabsteiger?

    Zerrissenes Italien : „Sind wir gut oder schlecht?“

    Den WM-Titel vor Augen und erschüttert vom größten Manipulationsskandal aller Zeiten: Italien rätselt über sich selbst. „Wir sind ein Volk, das zu den heroischsten Gesten in der Lage ist und zugleich zu den feigsten Handlungen“, kommentiert La Stampa: „Wir sind Italiener.“
  • Wichtigste Schwalbe im Achtelfinale: Gleich fällt Grosso über den Australier Neill

    WM-Statistik : Italiener sind die Schwalbenkönige

    Schon vor dem WM-Finale hat Italien einen Titel fast sicher: Die Azzurri sind die größten Schauspieler dieser WM. Englische Statistiker zählten bei den Italienern 32 Schwalben. Im „Foulspiel-Index“ liegt Italien auf Platz zwei.
  • „Wenn Tränen kommen, dann kommen sie”

    Klinsmanns Zukunft : Vernunft schlägt Emotion

    „Emotionen sind immer dabei“, sagt Jürgen Klinsmann mit Blick auf die sicher stimmungsvolle WM-Abschluß-Party am Sonntag in Berlin. Doch der Bundestrainer läßt sich von der Begeisterung um seine Person nicht beeindrucken, wenn es um die Frage nach seiner beruflichen Zukunft geht.
  • Unikate in einer gleichförmig wirkenden Fußballwelt: Zidane und Figo

    WM-Taktik : Dürre auf dem Spielplatz

    Es gab bei diesem Turnier nicht das eine unvergeßliche Spiel. Die Torverhinderungsgeneraltaktik auf hohem Niveau ist der Trend der WM. Verteidigen ist einfacher. Angreifen ist eine Kunst, die es immer schwerer hat. Eine Analyse von Roland Zorn.