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WM-Sprüche : „Gutes Essen, kein Alkohol, viel Schlaf und wenig Sex“

  • Aktualisiert am

Fabio Cannavaro liebt geregelte Tagesabläufe Bild: picture-alliance/ dpa

Die „WM-Sprüche des Tages“ - von FAZ.NET zusammengestellt. Diesmal mit dem Besten von Franz Beckenbauer, Sven-Göran Eriksson, Oleg Blochin und der argentinischen Fußball-Legende Jorge Valdano.

          2 Min.

          Die „WM-Sprüche des Tages“ - von FAZ.NET zusammengestellt.

          „Ich versuche nur, meine Espressos am Spieltag in Grenzen zu halten.“
          (Bundestrainer Jürgen Klinsmann zu seiner persönlichen Vorbereitung am Tag des Spiels gegen Argentinien)

          „Ohne mich wäre Jürgen Klinsmann heute noch mit dem Surfbrett unterwegs.“
          (Berti Vogts, der dem DFB Klinsmann nach der EM 2004 als Nachfolger für den zurückgetretenen Rudi Völler empfahl)

          „Jürgen Klinsmann weiß den Spielern einen Sinn von Freude und Abenteuer zu vermitteln. Beides strahlt diese deutsche Mannschaft aus. Das Deutschland der neuen Ideen - die Idee ist Klinsmann.“
          (Jorge Valdano, Fußball-Weltmeister, Literat, Fernsehkommentator und Unternehmensberater in einem Interview)

          „Wie es sich der liebe Gott vorgestellt hat”

          „Das neue Deutschland der Ideen gewinnt an Substanz über seine Fußball-Mannschaft, die mehr symbolische Kraft hat als die Politik, die Kultur oder die Kunst. Jürgen Klinsmann spielt dabei eine große Rolle.“
          (Ebenfalls Valdano)

          „Ich habe niemals zuvor die Assoziation einer Fußball-WM mit einem so großen Fest gehabt. Ich glaube, dies hier ist die Weltmeisterschaft der Menschen.“
          (Nochmal Valdono)

          „Die Definition des Fußballs ist Brasilien.“
          (Frankreichs Rekord-Nationalspieler Lilian Thuram über den Viertelfinal-Gegner)

          „Ronaldo ist nicht Brasilien.“
          (Thuram über den brasilianischen Stürmerstar)

          „Hier können wir also ein paar von Deinen wenigen Toren bewundern.“
          (Franz Beckenbauer in Berlin zu Pelé beim Rundgang durch die Ausstellung Peléstation, in der das Leben von Brasiliens Fußball-Legende und mehr als 1000fachen Torschützen gewürdigt wird)

          „Wenn man die Fan-Feste sieht, ist es so, wie es sich der liebe Gott vorgestellt hat.“
          (Ebenfalls Beckenbauer)

          „Das ist das Problem von Trapattoni.“
          (Ukraine-Coach Oleg Blochin auf die Frage, ob er als italienischer Trainer Francesco Totti im Spiel gegen die Ukraine aufstellen würde)

          „Ach so, na dann eben das Problem von Lippi. Beide sind ja gute Trainer.“
          (Blochin auf den Hinweis, daß Marcello Lippi italienischer Coach sei)

          „Der Geist von Kaiserau war da - doch er hat nicht weit genug getragen. Vielleicht kann er aber auch kein Spanisch.“
          (Kamens Bürgermeister Hermann Hupe über das Achtelfinal-Aus der Spanier, die wie 1974 der spätere Weltmeister Deutschland in der Sportschule Kaiserau Quartier gemacht hatten)

          „Regelmäßiges Training, gutes Essen, kein Alkohol, nicht rauchen, viel Schlaf und wenig Sex.“
          (Italiens Abwehrspieler Fabio Cannavaro über sein Erfolgsrezept)

          „Brasilien ist stark, Argentinien spielt stark, und Deutschland wird immer besser. Das sind die Favoriten. Aber ich bin sicher, daß die Leute am Sonntag vormittag sagen: England gehört dazu.“
          (Englands Trainer Sven-Göran Eriksson)

          „Holland hat gut gespielt, Ghana, Spanien und die Elfenbeinküste auch. Aber wo sind sie - zu Hause.“
          (Eriksson)

          „Sorin ist ein kleiner Giftzwerg, der die Mannschaft mitreißt.“
          (Der deutsche Assistenz-Trainer Joachim Löw über Argentiniens Kapitän Juan Pablo Sorin)

          „Wir haben eben in einem kurzem Vorgespräch unserer Hoffnung Ausdruck gegeben, daß wir uns schon in Kürze auf der Tribüne im Halbfinale Deutschland gegen Italien wiedersehen.“
          (Außenminister Frank-Walter Steinmeier am Rande eines Treffens mit seinem italienischen Amtskollegen Massimo D'Alema in Berlin)

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