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Fußball amüsant : „Tango ist nichts für Großmütter“

  • Aktualisiert am

„Wir beugen uns” - Ballack über die von DJ Asamoah aufgelegten Songs Bild: picture-alliance/ dpa/dpaweb

Bei der Fußball-WM steht viel auf dem Spiel. Für Trainer und Spieler gleichermaßen. Ernsthaftigkeit beherrscht zumeist die viel beachteten Auftritte. Doch in kurzen Momenten kann es auch lustig zugehen. FAZ.NET nennt die „Sprüche des Wochenendes“.

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          Bei der Fußball-WM steht viel auf dem Spiel. Für Trainer und Spieler gleichermaßen. Ernsthaftigkeit beherrscht zumeist die viel beachteten Auftritte. Doch in kurzen Momenten kann es auch lustig zugehen. FAZ.NET nennt die „Sprüche des Wochenendes“.

          „Nach dem 0:2 gegen Italien haben sie in Ghana meinen Kopf gefordert. Jetzt bin ich wieder der Held. Das ist das Emotionale am afrikanischen Fußball. Unser Job ist so: Der König ist tot, es lebe der neue König.“
          (Ghanas serbischer Trainer Ratomir Dujkovic nach dem 2:0 gegen Tschechien)

          „Jeder wartet auf die zweite Halbzeit.“
          (WM-Organisationschef Franz Beckenbauer in der Pause des Vorrunden-Spiels Japan-Kroatien im RTL-Interview auf die Frage nach seiner Meinung zur ersten Halbzeit)

          „Den hätte Rudi Völler mit einem Gipsbein verwandelt.“
          (Pierre Littbarski, Weltmeister von 1990, als Co-Kommentator von RTL nach einer vergebenen Großchance des Japaners Atsushi Yanagisawa)

          „Nakamura spielt so schlecht, der kommt noch nicht einmal am Schiedsrichter vorbei.“
          (Littbarski, nachdem der Japaner Shunsuke Nakamura bei einem Dribbling am Schiedsrichter hängen geblieben ist)

          „Wenn die Eckfahne irgendwann Nutella-Eckfahne heißt, höre ich auf.“
          (Der WDR-Sportreporter Manfred Breuckmann in einem Interview der „taz“ zur zunehmenden Kommerzialisierung im Fußball)

          „Das ist hypothetisch. Wir sind ja noch nicht einmal in der nächsten Runde.“
          (Karel Brückner, Nationalcoach von Tschechien, auf die Frage, ob es mit Jan Koller und Milan Baros besser werden könne)

          „Die Fans hier in Köln sind fantastisch. Als sie anfingen, 'Ghana, Ghana' zu rufen, wollte ich fast weinen.“
          (Ghanas Kapitän Stephen Appiah zur Unterstützung durch die Fans in Köln)

          „Sorry, tut mir Leid, Jungs.“
          (Ghanas Torschütze Asamoah Gyan über seine Gelb-Sperre für das Spiel gegen die Vereinigten Staaten)

          „Die Deutschen lieben uns: Sie geben uns Stärke und Selbstvertrauen.“
          (Ghanas Nationalspieler Derek Boateng)

          „Ich sitze hier in der Hotelhalle und warte auf meine Spieler, die mit dem Verband verhandeln.“
          (Togos Trainer Otto Pfister am Sonntag in Wangen im Allgäu über den Spielerstreik, der die Abfahrt nach Dortmund verzögerte)

          „Ich bewundere die Mentalität von Klinsmanns Mannschaft.“
          (Italiens Nationaltrainer Marcello Lippi)

          „Der Weltmeisterschafts-Titel ist schon für uns reserviert.“
          (Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble am Sonntag in Hamburg)

          „Wir haben viel Gepäck dabei, damit wir so lange wie möglich in Deutschland bleiben können.“
          (Portugals Kapitän Luis Figo über die WM-Aussichten seines Teams)

          „Holland oder Argentinien im nächsten Spiel? Mir ist das eigentlich egal, wir können nur noch gewinnen.“
          (Portugals Abwehrspieler Ricardo Carvalho über das bevorstehende Achtelfinale)

          „Nach einer Niederlage steht jeder Trainer in der Kritik. Das ist im Iran nicht anders.“
          (Irans Stürmer Vahid Hashemian zu den Diskussionen um Trainer Branko Ivankovic)

          „Wir denken nicht an Terroristen. Wir sind hier wegen Fußball, Bier und Mädchen.“
          (Michael McKennan, schottischer Fußballfan, am Samstag vor dem Spiel der Amerikaner gegen Italien in Kaiserslautern)

          „Wo geht es zum Hofbräuhaus?“
          (Münchens Polizeisprecher Wolfgang Wenger am Sonntag zur meistgestellten Frage der WM-Gäste aus Brasilien und Australien an die Polizei)

          „Ich dachte manchmal, ich müßte in einen Krieg ziehen, so hart haben wir trainiert. Es war unglaublich.“
          (Australiens Kapitän Mark Viduka über die intensive WM-Vorbereitung unter dem niederländischen Coach Guus Hiddink)

          „Die Spieler haben sich anfangs wahrscheinlich gefragt: Was macht der hier mit uns?“
          (Guus Hiddink zum gleichen Thema)

          „Das ist ein großes Spiel für uns. Aber wenn wir weiterkommen, haben wir im Achtelfinale ein großes, großes, großes, großes Spiel.“
          (Hiddink vor der Partie gegen Brasilien)

          „Danke, daß man so einen großen Raum zur Verfügung gestellt hat. Man hat wohl nur drei Lokalreporter erwartet.“
          (Hiddink am Samstag vor dem Spiel gegen Brasilien im Münchner Mannschaftshotel zu Beginn einer Pressekonferenz, die völlig überfüllt war)

          „Tango ist nichts für Großmütter.“
          (Die serbische Zeitung „Bliz“ nach dem 0:6 von Serbien und Montenegro gegen Argentinien.)

          „Der Gegner im Achtelfinale ist mir egal. Wir wollen Weltmeister werden und da müssen wir jeden schlagen.“
          (Stürmer Lukas Podolski)

          „Was sagt man schon über den Ball: Er ist gut.“
          (Eröffnungsspiel-Torschütze Torsten Frings)

          „Der Spieler hat geblutet. Das kommt vor im Fußball.“
          (Michael Ballack über den Zweikampf zwischen Täter Daniele De Rossi und Opfer Brian McBride aus dem Spiel Italien gegen die Vereinigten Staaten)

          „Es gibt immer mal Fouls im Fußball, wo man sagt, das war nicht so schön - obwohl, schöne Fouls gibt es ja gar nicht.“
          (Michael Ballack)

          „Wir beugen uns dem.“
          (Michael Ballack über die von „DJ“ Gerald Asamoah aufgelegten Songs)

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