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WM-Übertragungen : Holländisches Schiff rammt Videoleinwand der „Main-Arena“

  • Aktualisiert am

Gerammt: Die Videoleinwand der Mainarena Bild: picture-alliance/ dpa

Ein holländisches Containerschiff hat einen Pfeiler der Großbildleinwand in der Frankfurter „Main-Arena“ gerammt. Der Schaden konnte rasch behoben werden. Der Übertragung des Viertelfinals Deutschland gegen Argentinien steht nichts im Weg.

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          Ein holländisches Containerschiff hat in der Nacht zum Donnerstag einen Pfeiler der Großbildleinwand in der Frankfurter „Main-Arena“ gerammt. Wie die Polizei mitteilte, hatte der 65 Jahre alte Schiffsführer ein falsches Brückentor gewählt und mußte mit seinem 170 Meter langen Schubverband, auf dem sechs Brauereikessel transportiert wurden, rückwärts fahren. Dabei streifte er mit dem Bug einen der Pfeiler, auf denen die Videowand im Main steht.

          Die Videowand in der „Main-Arena“, die die wichtigste Übertragungsmöglichkeit der WM-Spiele in Frankfurt ist, wurde aber nur leicht beschädigt, so daß der Schaden schnell behoben werden konnte. Ein Testlauf am Donnerstagmittag verlief laut Stadt „rundum zufriedenstellend“. Für das Spiel Deutschland gegen Argentinien an diesem Freitag werden wieder mehrere 10.000 Fußball-Fans am Mainufer erwartet.

          Entscheidender Fahrfehler

          Der aus Bürgstadt kommende Schubverband mit einer Gesamtlänge von mehr als 170 Meter bestand aus einem Motorschiff und einem so genannten Güterschubleichter. Auf Grund eines Fahrfehlers habe der 65 Jahre alte Schiffsführer seinen mit sechs Brauereikesseln beladenen Schubverband an der nahe gelegenen Ignatz-Bubis-Brücke durch den falschen Brückenbogen gefahren. „Eine Berührung mit dem im Main stehenden Ponton konnte nicht verhindert werden“, heißt es im Polizeibericht. Das Schiff stoppte schließlich in Höhe des Gutleuthafens.

          Nach ersten Feststellungen wurden an der Leinwand eine Strebe verbogen sowie mehrere Warnschilder beschädigt. Die Wasserschutzpolizei nahm den Schiffsunfall auf. Mit der technischen Überprüfung wurde eine Fachfirma beauftragt, die am Mittag Entwarnung geben konnte. Die Übertragung des Viertelfinales zwischen Deutschland und Argentinien am Freitag sei nicht gefährdet, hieß es. In der Main-Arena finden sich zu den Spielen mehrere zehntausend Zuschauer ein, rund um die Main-Arena verfolgten laut Stadt etwa 75.000 Menschen das vergangene Deutschland-Spiel.

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