https://www.faz.net/-g9o-t0s3

Nach der WM : Die Party ist aus: Flaggen müssen weg

  • Aktualisiert am

Heidelberg: Kein Platz für schwarz-rot-gold Bild: picture-alliance/ dpa

Deutschland nach der WM. Noch wirkt die Leichtigkeit des vergangenen Fußballfestes im ganzen Land nach. Im ganzen Land? Nein, das wackere Denkmalschutzamt der Stadt Heidelberg beugt sich nicht dem Schlendrian.

          Schluß mit lustig. Die Weltmeisterschaft ist vorbei, jetzt müssen auch die vielen Flaggen an den Hausfassaden wieder weg. Vor allem die Bewohner der Heidelberger Altstadt wurden schon von Amts wegen aufgefordert, die deutschen Farben von den Fassaden zu entfernen - ebenso natürlich Flaggen anderer Länder.

          „Während der Fußball-Weltmeisterschaft hat das Amt für Baurecht und Denkmalschutz beide Augen zugedrückt“, teilte die Stadt Heidelberg am Dienstag mit. Die an den Fassaden hängenden Flaggen verstießen aber gegen Vorschriften des Bau- und Denkmalschutzes. Den Altstadt-Bewohnern wurde ein Ultimatum gestellt: Bis zum Ende der Woche seien die Fahnen zu entfernen.

          Großartige Bürokratie, deren Vorschriften nicht einmal die eigenen Landsfarben genügen können. In Heidelberg glaubt man offensichtlich nicht an Sommermärchen (siehe: Ein Sommermärchen veränderte Deutschland).

          Weitere Themen

          Noch ein Coup von Buchmann

          Tour de France : Noch ein Coup von Buchmann

          Platz vier am Tourmalet, abermals stark bei einer weiteren Kletterei in den Pyrenäen: Emanuel Buchmann nimmt bei der Tour de France Kurs auf eine absolute Top-Platzierung. Den Etappensieg sichert sich ein Brite.

          Große Aufregung bei der Schwimm-WM

          Protest von unten : Große Aufregung bei der Schwimm-WM

          Der vom Weltverband protegierte Chinese Sun Yang wird wieder Weltmeister. Doch der starke, stumme Protest des Australiers Horton spricht Bände über die Lage im Schwimmen. Er wird in die Geschichte eingehen.

          Topmeldungen

          Kandidatur für SPD-Vorsitz : Was will Stephan Weil?

          Noch hüllt er sich in Schweigen, aber bald wird sich Stephan Weil bekennen müssen: Tritt er für den SPD-Vorsitz an oder nicht? An der Entscheidung des Niedersachsen hängt viel.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.