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F.A.Z.-Umfrage : Von Klinsmann lernen?

  • Aktualisiert am

Gelebte Siegermentalität: Jürgen Klinsmann Bild: dpa

Der Manager des Nationalteams Oliver Bierhoff mahnt die Bundesliga, endlich aus ihrem „Dornröschenschlaf“ zu erwachen. Doch sind Trainer und Kritiker bereit, von Klinsmann zu lernen? Sechs Köpfe der Liga im Interview.

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          Deutschland befindet sich im Fußballrausch. Die Kommentatoren und Experten im In- und Ausland reiben sich nach dem furiosen Einzug ins Viertelfinale verwundert die Augen, weil deutscher Fußball made in USA plötzlich Spaß macht.

          Dem Team von Jürgen Klinsmann ist der Sprung in die Moderne gelungen - und der Satz ist so gewaltig, daß sich schon von einer Neugründung des deutschen Fußballs sprechen läßt. DFB-Präsident Zwanziger erteilt der Philosophie des Bundestrainers aus Huntington Beach für die Zukunft seinen Segen - und Manager Bierhoff mahnt die Bundesliga, endlich aus ihrem „Dornröschenschlaf“ zu erwachen, ohne damit einen Sturm der Entrüstung zu entfachen. Die Zeiten haben sich geändert.

          Die Deutungshoheit der alten Fußballmächte, die sich zwei Jahre lang gegen Veränderungen wehrten, schwindet in diesen Tagen von Spiel zu Spiel. Wäre es aber nach dem reformresistenten Kräften gegangen, die den Bundestrainer für amerikanische Fitnesstrainer, einen Spielbeobachter aus der Schweiz und einen deutschen Psychologen kritisierten, befände sich der deutsche Fußball noch in seiner geschlossenen Welt. Die Aufbruchsstimmung wirft daher auch die Frage auf, wie es um die Bereitschaft der Kritiker steht, aus eigenen Fehlern und Fehleinschätzungen Konsequenzen zu ziehen. Oder, anders ausgedrückt: Was kann Fußball-Deutschland wirklich von Klinsmann lernen?

          Was kann die Liga von Klinsmann lernen?
          Was kann die Liga von Klinsmann lernen? : Bild: dpa

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