https://www.faz.net/-g9o-t3ut

Berlin : Autofahrer rast in die Fanmeile

  • Aktualisiert am

Die Fanmeile wurde kurzzeitig gesperrt Bild: dpa

Ein 33 Jahre alter Mann durchbrach mit seinem Wagen die Absperrung der WM-Fanmeile in Berlin. Dabei verletzte er mindestens 20 Menschen. Der Fahrer und seine Begleiterin wurden festgenommen, Sprengstoff hatten sie nicht dabei.

          1 Min.

          Bei einem Zwischenfall auf der Berliner WM-Fanmeile sind am Sonntag mindestens 20 Menschen leicht verletzt worden, als ein Auto die Absperrung durchbrach und bis zur Haupttribüne fuhr.

          Auf dem Areal schauen sich seit Beginn der Fußball-WM Zehntausende Menschen die Spiele an und feiern ausgelassen. Am Sonntag war jedoch spielfrei, die Fanmeile war daher vergleichsweise schlecht besucht.

          Fahrer und Begleiterin festgenommen

          Nach Angaben der Polizei durchbrach der 33 Jahre alte Autofahrer um kurz vor 16.00 Uhr aus Richtung Potsdamer Platz kommend mit einem silbergrauen VW Polo die Absperrung in Höhe der Haupttribüne am Brandenburger Tor. Nach etwa 300 Metern sei der Wagen zum Stehen gekommen. Auf dem Weg dorthin wurden viele Besucher verletzt. Mit im Wagen habe eine 55 Jahre alte Frau gesessen. Beide seien festgenommen worden.

          Der Wagen gelangte bis vor die Haupttribüne

          Die Polizei ermittelt jetzt die näheren Umstände des Zwischenfalls. Der betroffene Bereich der Fanmeile wurde zunächst weiträumig abgesperrt, der Wagen untersucht. Dabei wurde nach Angaben eines Senatssprechers kein Sprengstoff gefunden.

          Die Fanmeile sollte im Verlauf des Abends wieder ganz geöffnet werden. Das Programm werde am Abend fortgesetzt, soweit die Künstler dies wünschten, sagte der Sprecher. Wie inzwischen bekannt wurde, wird das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin um 21.00 Uhr wie geplant auftreten. Das Konzert ist der Abschluß des Kunst- und Kulturprogramms der Bundesregierung zur WM.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.