https://www.faz.net/-g9o
Ihre Wege haben sich getrennt

Fußball : Amerikaner buhlen um Klinsmann

Joachim Löw beginnt mit der Arbeit, Jürgen Klinsmann steht auch im Urlaub im Mittelpunkt der Spekulationen: Während der neue Bundestrainer an „Ideen und Impulsen“ tüftelt, gilt sein Vorgänger als Topkandidat für den Nationaltrainer-Job in seiner Wahlheimat.

Ein ethnologischer Versuch : Wie ein Widder

Zidane hätte Materazzi treten oder schlagen können, er hat aber einen Kopfstoß vollzogen. Damit hat er vorgelebt, daß auch inmitten eines mediatisierten, hochkapitalisierten und globalisierten Spektakels der einzelne durch Rückgriff auf vormoderne kulturelle Reservoirs bestimmte Räume zu schützen vermag.
Alle kennen die Szene, nur zwei kennen den Prolog

Kommentar : Auge um Auge

„Worte“, pflegen die ukrainischen Box-Brüder Klitschko gerne von sich zu geben, „können mehr verletzen als Schläge.“ So gesehen muß Materazzi einen Volltreffer gelandet haben. Zidane hätte lieber einen Schlag ins Gesicht bekommen, sagte er. Deshalb die Selbstjustiz.
Vergangene Zeiten: Michael Schumacher (links) und Lewis Hamilton beim Rennen in Malaysia 2012

Schumacher gegen Hamilton : Das Duell der Giganten der Formel 1

Michael Schumacher oder Lewis Hamilton – wer ist der größte Pilot der 70 Jahre alten Formel-1-Historie? Auf der einen Seite gibt es die Zahlen der Statistiken. Dann aber ist da noch der zweite Teil der Geschichte.
Vorladung bei der Fifa: Marco Materazzi (im Auto rechts)

Materazzi vor Disziplinarkommission : Aussage gegen Aussage

Marco Materazzi hat vor der Disziplinarkommission der Fifa zugegeben, Zidane im WM-Finale provoziert zu haben. Zidane muß bis zum 18. Juli eine Stellungnahme einreichen. Beide Akteure sollen darüber hinaus gemeinsam nach Zürich bestellt werden.
Erfolgreicher Trainer in Japan: Guido Buchwald

Assistenztrainer : Buchwald und Wormuth im Gespräch

Kandidaten für den Assistenten-Job von Bundestrainer Joachim Löw sind offenbar der in Japan als Clubtrainer erfolgreiche frühere Nationalspieler Guido Buchwald und Aalens Regionalliga-Coach Frank Wormuth, der Löw schon bei Fenerbahce Istanbul zur Seite stand.
Powerfrau: Sarah Davies will die alten Heber-Eminenzen entmachten.

Gewichtheben in der Krise : Ein Berg von altem Eisen

Die Gewichtheber kämpfen um ihren Olympiastatus. Doch die Reformkräfte müssen erst die alten Mächte bannen – und Tamás Ajáns Gespenst. Sein korruptes System gefährdet die Zukunft des Sports.

Seite 1/5

  • Weltenbummler und Provinzclub-Trainer: Roberto Donadoni

    Neuer Nationaltrainer Italiens : Donadoni beerbt Lippi

    Ein Leichtgewicht tritt in die großen Fußstapfen von Weltmeister Marcello Lippi: Roberto Donadoni wird neuer Nationaltrainer Italiens. „Mein Auftrag ist erfüllt“, hatte Lippi bei seinem Rücktritt gesagt. Donadonis Auftrag lautet nun: „Europameistertitel 2008.“
  • Löw: „Die jungen Spieler auffangen”

    Nationalmannschaft : Löw plant den Neubeginn

    Neu-Bundestrainer Joachim Löw wird in seinem Kurzurlaub über seine EM-Mission grübeln. In vier Wochen versammelt er sein Personal, um nach einer Feier beim Bundespräsidenten in Berlin gegen Schweden die neue Länderspielsaison zu eröffnen. Gesucht wird noch ein Assistent.
  • Quo vadis? Robert Huth

    Wegen Verletzung : Huth-Transfer nach Middlesbrough geplatzt

    Für Robert Huth hat die bei der WM erlittene Knöchelverletzung offenbar gravierende Konsequenzen. Der FC Middlesbrough nahm von der bereits als perfekt gemeldeten Verpflichtung des Verteidigers wieder Abstand. Der 21jährige fiel beim medizinischen Test durch.
  • Entschuldigung bei den Kindern - nicht bei Materazzi

    Fernsehauftritt : Zidane entschuldigt sich - aber bedauert nichts

    Der französische Fußballstar Zinedine Zidane hat sich für sein Ausrasten beim Finale der Fußball-WM entschuldigt. Bedauern könne er seine Handlung aber nicht: Der Italiener Materazzi, so Zidane in einem Fernsehinterview, habe zuvor seine Mutter und seine Schwester beleidigt.
  • Auf Klinsmann folgt Löw : Recht auf Kontinuität

    Alle Bitten waren umsonst. Jürgen Klinsmann geht als Bundestrainer auf dem Höhepunkt seiner Popularität. Mit Elan, Mut und Radikalität setzte er sich gegen massive Widerstände durch. Nun wird das System Klinsmann unter Joachim Löw fortgesetzt - ein schweres, aber auch verlockendes Erbe. Ein Kommentar von Michael Horeni.
  • Joachim Löw : Auf dem Klinsmann-Weg - mit starkem eigenen Profil

    Für Joachim Löw als neuen Bundestrainer wird sich kaum etwas ändern. Für die Trainingsinhalte war er auch unter Klinsmann schon verantwortlich. Trotzdem darf man sich Löw nicht als Klinsmann-Kopie vorstellen.
  • Abtritt auf dem Höhepunkt: Marcello Lippi

    Italien : Weltmeister-Trainer Lippi tritt zurück

    Nach Deutschlands Nationalcoach Jürgen Klinsmann ist auch Italiens Trainer Marcello Lippi zurückgetreten. Der 58jährige nimmt damit nach dem WM-Titel der Squadra Azzurra auf dem Höhepunkt seiner Karriere den Hut.
  • Mächtiger Sprung: Das DFB-Team um Michael Ballack

    Fußball-Weltrangliste : Deutschland klettert um zehn Plätze

    Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat durch den Bronzeplatz bei der WM einen Sprung auf Rang neun der Weltrangliste gemacht. Weltmeister Italien machte gleich elf Plätze gut und ist nun hinter Brasilien Zweiter.
  • Vor der WM....

    Jürgen Klinsmann : „Egoist“ und „Wunderheiler“

    So kann man sich irren - noch im Frühling wollte Fußball-Deutschland seinen Bundestrainer loswerden. Nach der Weltmeisterschaft war alles anders. Meinungen zu Jürgen Klinsmann vor der WM - und danach.
  • Marco Materazzi, der entscheidende Mann des Spiels, feiert Italiens WM-Sieg

    Materazzi gegen Zidane : „Er war unverschämt, da habe ich ihn beleidigt“

    Bevor er von Zidane im WM-Finale mit einem Kopfstoß niedergestreckt wurde, hat Materazzi ihn mit Worten beleidigt, „die auf einem Fußballplatz ständig zu hören sind.“ Materazzi habe Zidane weder „Terrorist“ genannt noch dessen Mutter beleidigt. Die Fifa will den Vorfall untersuchen.
  • Domenech soll Frankreich zur EM führen

    Nach dem Finale : Domenech bleibt französischer Nationaltrainer

    Der Trainer der französischen Nationalmannschaft Raymond Domenech bleibt im Amt. Das entschied der Fußballverband FFF. Obwohl es unter seiner Leitung seit 2004 nur eine Niederlage gab, war der 52jährige stets umstritten.
  • Ball im Netz: Viel zu selten erfüllt sich der Sinn des Fußballs

    Gastbeitrag : Für das größere Fußballtor

    Die statistischen Werte sind ebenso erschreckend wie eindeutig: Der Trend zum Tor steuert im Spitzenfußball zunehmend gegen null. Die Faszination am beliebtesten Sport der Welt kann darunter nur leiden. Grund genug, für größere Fußballtore zu werben, findet Gunter Sachs.
  • Italiens Fußballskandal : Das wichtigere Finale

    In Italien hat nach dem WM-Triumph der Kampf um den Fußball erst begonnen - bald entscheiden die Gerichte über den skandalgeschüttelten Vereinsfußball. Berlusconi hat mit seinem Fernseh-Imperium wesentlich zum Absturz beigetragen.
  • Abschied von der WM : Was wir vermissen werden...

    Der erste Tag nach der WM. „Won't forget these days“, singen deutsche Popstars in einem der vielen WM-Songs. Wir werden diese Zeit nie vergessen - und einiges vermissen. Vervollständigen Sie unsere Liste.