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Fußball im Fernsehen : ARD will auf UEFA-Pokal verzichten

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Die ARD will sich nach der Übernahme der Bundesliga-Berichterstattung vom UEFA-Pokal trennen. Dies erklärte WDR-Intendant Fritz Pleitgen am Samstag vor dem DFB-Beirat.

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          Die ARD will sich nach der Übernahme der Bundesliga-Berichterstattung vom UEFA-Pokal trennen. Dies erklärte WDR-Intendant Fritz Pleitgen am Samstag vor dem Beirat des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Frankfurt.

          Die Trennung solle erfolgen, sobald die gegenwärtigen Verträge ausliefen. Nach Möglichkeit wolle man jetzige Übertragungsrechte an Interessenten weitergeben, hieß es dazu in einer WDR-Erklärung.

          Randsport in den dritten Programmen

          Das Konzept der neuen ARD-Sportschau sei „voll aufgegangen“, so Pleitgen. Seit dem ARD-Comeback habe die Fußball-Bundesliga am Samstagabend im Vergleich zum Vorgänger Sat 1 pro Spieltag weit mehr als eine Million Zuschauer hinzugewonnen. Der Intendant stellte klar, daß über dem ARD-Engagement für den Fußball andere Sportarten nicht vernachlässigt würden. In den dritten Programmen werden die ARD-Sender ihr Engagement für Sportarten, die nicht im Rampenlicht stehen, nach Pleitgens Worten weiter pflegen.

          Mit Blick auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland plädierte Pleitgen für eine Übertragung aller Spiele im Free-TV. Dabei könnten neben den öffentlich-rechtlichen natürlich auch die privaten Sender zum Zuge kommen.

          Pleitgen: „Fußball ist Volkssport und kann nicht einer vergleichsweise kleinen Schar von Pay-TV-Besitzern vorbehalten bleiben. Erst recht nicht ein Mega-Ereignis wie die WM.“ Wenn alle WM-Spiele im Free-TV liefen, sei nichts dagegen einzuwänden, daß sie auch im Pay-TV ausgestrahlt würden. Auf diese Weise hätten alle etwas davon, so Pleitgen.

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