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Fußball : Hans Meyers Rückkehr in die Alte Försterei

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          1 Min.

          Für Hans Meyer ist es ein ganz besonderes Spiel. Und zwar nicht nur, weil seine Mannschaft Borussia Mönchengladbach nach sechs Jahren Abstinenz mal wieder ins DFB-Pokalfinale einziehen kann. Gegner Union Berlin ist nämlich auch Meyers letzte Trainerstation bei einem ostdeutschen Fußballclub.

          Von Januar bis Oktober 1995 betreute der inzwischen 58-Jährige die Ostberliner. Dann wurde er entlassen, obwohl Union die Regionalliga Nordost anführte. „Ich habe mich allein gelassen gefühlt“, sagt Meyer rückblickend. „Aber ich bin den Leuten, die dafür gesorgt haben, im Nachhinein sehr dankbar für ein richtig schönes Fußballerleben als Trainer in Holland.“ Bei Twente Enschede verdiente sich Hans Meyer fortan auch außerhalb von Deutschland Meriten, ehe ihn vor zwei Jahren der Ruf der Borussen ereilte.

          „Nette Einnahmequelle“

          Mit denen peilt er nun in erster Linie den Bundesliga-Aufstieg an, den Pokal sieht er als „nette zusätzliche Einnahmequelle“ an. „Union kann ruhig gewinnen“, behauptet Meyer, „wenn mir jemand den Aufstieg verspricht.“

          Das kann natürlich niemand versprechen - auch den Berlinern nicht. Denn die setzen in dieser Saison ganz ähnliche Prioritäten wie ihre Gäste. „Wenn uns der Aufstieg nicht gelingt, wäre das eine große Enttäuschung“, sagt Union-Trainer Georgi Wassiliev. „Egal, was wir im Pokal schaffen.“ Der DFB-Pokal - die schönste Nebensache der Welt?

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