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Fußball : Fifa schafft passives Abseits ab

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Künftig, so beschloß die Fifa, soll ein Fußballspiel nur unterbrochen werden, wenn ein Spieler im Abseits steht, der den Ball erhält oder in anderer Art und Weise direkt ins Spielgeschehen eingreift.

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          Das passive Abseits gehört der Vergangenheit an. Das International Football Association Board (IFAB), die oberste Regel-Instanz der Fifa, hat am Samstag im walisischen Cardiff die Abschaffung der heftig umstrittenen Regel beschlossen.

          Künftig soll wie vor Einführung der Regel nur dann das Spiel unterbrochen werden, wenn ein Spieler im Abseits steht, der den Ball erhält oder in anderer Art und Weise direkt ins Spielgeschehen eingreift. Dies teilte die Fifa in einer Erklärung mit. Zudem beschloß das IFAB, den so genannten Chip-Ball bei der U-17- Weltmeisterschaft vom 16. September bis zum 2. Oktober dieses Jahres in Peru testen. Es ist jedoch unwahrscheinlich, daß die neue Technologie bereits bei der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Deutschland zum Einsatz kommt.

          Der Chip-Ball kommt

          Der Chip-Ball, der vom Herzogenauracher Sportartikelhersteller adidas entwickelt wurde, soll anzeigen, ob ein Ball die Torlinie überschritten hat. Am Mittwoch war ein solcher Ball bei einem Testspiel in Nürnberg getestet worden. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte der Fifa in einem Brief die Einführung dieser Technologie empfohlen.

          Das International Board, das aus vier Repräsentanten der FIFA sowie je einem Vertreter der Fußball-Verbände Englands, Schottlands und Wales' besteht, beschloß ferner, daß vom 1. Juli 2005 an jeder Spieler, der durch ein Foul die Gesundheit seines Gegners aufs Spiel setzt, mit einer Roten Karte bestraft wird.

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