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Portugals Santos und Ronaldo : Der Ingenieur und die Tormaschine

Haben großes Vertrauen ineinander: Portugals Superstar Ronaldo (l.) und Trainer Fernando Santos Bild: AFP

Vor dem Endspiel in Gruppe F für Portugal gegen Frankreich will Trainer Fernando Santos Superstar Cristiano Ronaldo schalten und walten lassen – wie schon beim Finale der EM 2016.

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          An diesem Mittwoch (21.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-EM und bei MagentaTV), wenn es für den Titelverteidiger um Wohl oder Wehe geht, weckt die portugiesische Sporttageszeitung Record bei ihren Lesern die allerschönsten Erinnerungen. Der Auflage liegt ein Poster der Europameister von 2016 bei. Der gerade gewonnene Pokal ist im Zentrum zu sehen, darum herum stehen, sitzen und liegen die „Helden“ von Paris mit aufgerissenen Mündern. Fernando Santos steht auf dem Foto gefasst am Rande, so wie auch während eines Großteils der 120 Spielminuten zuvor.

          Fußball-EM
          Thomas Klemm
          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Im damaligen EM-Finale gegen Gastgeber Frankreich agierte der Nationaltrainer im Schatten seines Superstars Cristiano Ronaldo, der früh verletzt ausschied und seine Rolle darin fand, den Kollegen von der Seitenlinie aus wild gestikulierend Mut zu machen. Während Kapitän Ronaldo zur treibenden Kraft wurde, bewahrte Santos in aller Ruhe den Überblick. Ein bisschen ist es heute wie vor fünf Jahren, als der portugiesische Fußball seinen größten Erfolg feierte.

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