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Fußball-EM und Faktor Mensch : Was alles bei Eigentoren eine Rolle spielt

Tragischer erster Torschütze Deutschlands bei dieser EM: Allerdings traf Mats Hummels ins eigene Tor. Bild: dpa

Bei dieser Fußball-EM hat es mehr Eigentore gegeben als bei allen EM-Turnieren seit 1960 zusammen. Dabei kann man Eigentore auch als belebend anarchisches Element eines Spiels interpretieren.

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          Es gibt Tore, die fallen, und Tore, die bleiben. Die meisten Treffer im Fußball, auch von den 140 bis zum EM-Finale, gehören zur ersten Kategorie: Abstauber, Aufsetzer oder Kopfbälle aus nächster Tornähe mögen dazu beigetragen haben, dass die eine Mannschaft gewinnt und die andere verliert. Doch an diese Treffer erinnern werden sich künftig nur diejenigen, die auf irgendeine Weise emotional daran beteiligt waren, sei es als Teil eines Teams oder als Anhänger.

          Fußball-EM
          Thomas Klemm
          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Die Treffer dagegen, die bleiben, weisen weit über den Kreis der Beteiligten hinaus. Sie faszinieren allgemein auf eine spezielle Weise und gehen somit ins kollektive Fußballgedächtnis ein. Bei dieser EM ganz besonders der Geniestreich des Tschechen Patrik Schick, der aus einer Entfernung von 51,60 Metern ins schottische Tor traf.

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