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Fußball-EM 2021 : Neue Frist für München

Schattenspiele um die Allianz-Arena: Ob der Standort München EM Gastgeber sein wird, bleibt unklar. Bild: dpa

Die Uefa vertagt die Entscheidung, ob die bayerische Landeshauptstadt Ko-Gastgeber der EM bleiben darf. Es sind „noch einige Dinge zu klären“, sagt Verbands-Präsident Ceferin.

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          Wird die Stadt München im kommenden Sommer Spiele der Europameisterschaft ausrichten? An diesem Montag wollte sich das Exekutivkomitee der Europäischen Fußballunion (Uefa) in dieser Frage festlegen. Im Anschluss an seine Sitzung teilte das Komitee dann aber mit: Die Entscheidung ist vertagt – und die Frist für die Stadt verlängert worden.

          Christopher Meltzer
          Sportkorrespondent in München.

          Und auch wenn nun an diesem Freitag entschieden werden soll, ob in München die drei Vorrundenspiele der deutschen Nationalmannschaft sowie ein Viertelfinale stattfinden können, hat sich der Streitpunkt nicht verändert: Es geht um die Zulassung von Zuschauern.

          Es herrscht Uneinigkeit zwischen dem europäischen Verband und den Münchner Organisatoren, seit Aleksander Čeferin, der Präsident der Uefa, dem Fernsehsender „Sky Sports“ im März gesagt hat: „Jeder Ausrichter muss garantieren, dass Fans zu den Spielen dürfen.“ Die Stadt München und die Bayerische Staatsregierung teilten danach immer wieder mit, dass sie die Zulassung von Zuschauern mit Blick auf die unvorhersehbare Entwicklung der Corona-Pandemie nicht garantieren wollen. Nun meinte Ceferin: Es seien „noch einige Dinge zu klären.“

          In München plant man mit drei Szenarien: ohne Fans, mit einer Auslastung von 20 Prozent und mit einer Auslastung von 40 Prozent. Es deutet bisher nichts darauf hin, dass die Stadt bereit ist, die Variante ohne Fans zu streichen. Es deutet aber auch nichts drauf hin, dass die Uefa bereit ist, das zu akzeptieren.

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