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Pandemie bei EM in Russland : Wo Corona statt Fußball dominiert

Wer gewinnt hier? Fanmeile Sankt Petersburg am 9. Juni Bild: EPA

Sieben Partien der EM finden in St. Petersburg statt. Dort sind die Corona-Zahlen wieder hoch, doch Russland scheint das wenig zu interessieren. Immerhin: In Moskau gibt es keine Fanmeilen mehr.

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          Sankt Petersburg, Russlands „nördliche Hauptstadt“, ist Schauplatz von sieben Begegnungen der Fußball-Europameisterschaft. Nur London hat mehr Spiele. Der Grund ist, dass Dublin in der Corona-Pandemie nicht so früh wieder Tausende Fans ins Stadion lassen wollte; Sankt Petersburg erhielt im April auch drei für die irische Hauptstadt vorgesehene Spiele.

          Fußball-EM
          Friedrich Schmidt
          Politischer Korrespondent für Russland und die GUS in Moskau.

          Die Funktionäre Russlands und der UEFA hatten weniger Bedenken als die Iren, Fans in die Gazprom-Arena zu lassen. Sie wurde vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland neu erbaut, fasst mehr als 68.000 Zuschauer, darf zur Hälfte ausgelastet werden. Am Mittwoch sahen mehr als 24.000 Fans Russlands knappen Sieg gegen Finnland (1:0). Und dass, obwohl die Pandemie wieder stärker in Russland grassiert, insbesondere Sankt Petersburg und Moskau im Griff hat.

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