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Die Lehren der Fußball-EM : Eine Kultur des Spielens

  • -Aktualisiert am

Mannschaft mit Zukunft: Das deutsche Nationalteam nach dem verlorenen EM-Finale Bild: dpa

Der Fußball der Frauen ist anders als der der Männer. Noch. Sie sollten versuchen, das Gute und Schöne zu bewahren. Die Männer hatten ihre Chance.

          3 Min.

          Verloren, erster Verlierer, in Tränen aufgelöst. So empfinden Spitzensportler, wenn sie im letzten Moment geschlagen werden. Die Spielerinnen der deutschen Fußball-Auswahl ließen sich in den ersten Momenten nach der 1:2-Niederlage im EM-Finale von London kaum trösten. Da halfen weder Schulterklopfen oder ermutigende Ansprache noch Lobeshymnen, noch Kanzler-Würdigung. Der „Stolz“ der Nation, von dem Olaf Scholz sprach, wirkt im Augenblick der bitteren Niederlage kaum lindernd.

          In den Gesichtern mancher Spielerin ließ sich eine Leere erkennen, in anderen schon Anflüge von Trotz. Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg schaute schnell in die Zukunft, als sei das Finale zwanzig Minuten nach dem Abpfiff schon lange Vergangenheit: „Es fehlte noch was, wir machen weiter.“

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