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EM-Prognose : Geheimfavorit Belgien droht das Aus

Platzt der Traum von einem Titel schon wieder? Belgiens Kevin De Bruyne Bild: Reuters

Acht Teams hoffen auf den Titel. Wer hat die besten Chancen? Nach Frankreichs Aus gibt es einen neuen Favoriten in der EM-Prognose. Im Viertelfinale haben Spanien und Italien die besseren Karten.

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          Und nun? Von einst 24 Mannschaften sind nur noch acht übrig geblieben, die den Titel bei der Fußball-Europameisterschaft unter sich ausmachen. In der EM-Prognose von Daniel Memmert und Fabian Wunderlich lagen zu Beginn und vor den Achtelfinalspielen die Franzosen ganz vorne. Doch nach dem dramatischen Aus im Elfmeterschießen gegen die Schweiz braucht es einen neuen Favoriten. Und das ist ... England.

          Tobias Rabe
          Verantwortlicher Redakteur für Sport Online.

          Nach dem Sieg über Deutschland im Wembley-Stadion haben die „Three Lions“ eine Titelwahrscheinlichkeit von genau 30 Prozent. Dahinter folgen Spanien, das in der Vorrunde noch arge Probleme hatte (22,3 Prozent) sowie Italien (17,8) und Belgien (11,5), die nun im Viertelfinale aufeinandertreffen. Nur Außenseiter sind dahinter Dänemark (8,5), die Schweiz (3,6), Tschechien (3,5) und die Ukraine (2,7).  Schon nach der Runde der besten Acht sind wir ein wenig schlauer.

          An diesem Freitag (18.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-EM, im ZDF und bei MagentaTV) trifft zunächst die Schweiz auf Spanien. Beim Duell in St. Petersburg sind die Rollen laut EM-Prognose ziemlich deutlich verteilt, auch wenn die Spanier gegen Kroatien zuvor einige Mühe hatten und die Eidgenossen sensationell den Weltmeister ausschalteten. Nun aber ist die Siegwahrscheinlichkeit der Spanier bei 71,4 Prozent, die der Schweizer entsprechend nur bei 28,6.

          Anschließend (21.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-EM, im ZDF und bei MagentaTV) kommt es in München zu einem Spiel, das manche auch gerne als Finale gesehen hätten: Belgien gegen Italien. Und dem ewige Geheimfavorit aus Belgien droht tatsächlich das Aus im Viertelfinale. Die Chancen auf das Weiterkommen stehen nur bei 43,8 Prozent, die Italiener dürfen dagegen mit einer Wahrscheinlichkeit von 56,2 Prozent mit dem Halbfinale planen.

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          Wer führt die EM-Prognose durch?

          Daniel Memmert, Professor und geschäftsführender Institutsleiter am Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik an der Deutschen Sporthochschule in Köln, kennt insbesondere auch die psychologischen Tücken von Vorhersagen und konnte in eigener Forschung belegen, dass sich Experten dabei regelmäßig überschätzen. Daher empfiehlt er statt auf einzelne Expertenmeinungen lieber auf die Prognosen von datenbasierten Modellen zu vertrauen.

          Der Mathematiker Fabian Wunderlich hat mehrere Jahre im Sportwetten-Bereich gearbeitet, promoviert derzeit im Bereich „Big Data und Vorhersagemodelle im Sport“ und betreibt nebenbei die Website Tipponaldo.de.

          Gemeinsam haben sich beide in einem Übersichtsartikel mit Vorhersagemodellen im Sport befasst und in einer aktuellen Studie den hohen Zufallseinfluss im Fußball nachgewiesen, der letztendlich die Vorhersagen so schwierig macht. Darüber hinaus wissen sie wie wichtig Wettquoten im Vorhersagebereich sind und haben den Nutzen von Wettquoten für die Analyse von Leistungsstärken und in der Vorhersage von Fußballspielen untersucht. Hier wird das Vorhersagemodell in Kürze vorgestellt, das die Wahrscheinlichkeit berechnet, wer die einzelnen Spiele und am Ende die EM gewinnt.

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