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EM-Prognose : Italien gewinnt auch das zweite Spiel

Mamma mia! Italien und Ciro Immobile sind auch im zweiten EM-Spiel klarer Favorit. Bild: Reuters

Die ersten Teams bestreiten nun bei der EM ihr zweites Spiel. Dabei sieht es für die Italiener wieder gut aus. Auch Russland ist klarer Favorit. Eine Partie des Tages dürfte richtig spannend werden.

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          Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft startete mit einem 0:1 gegen Frankreich in die Fußball-Europameisterschaft. Ist jetzt schon alles vorbei? So ist es nicht, aber der Druck ist vor dem zweiten Spiel am Samstag gegen Portugal natürlich schon ganz schön groß. Verliert die Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw dann schon wieder, wird es schon ganz schön eng mit dem Einzug ins Achtelfinale des Turniers. Andere Mannschaften haben da vor ihrer zweiten Partie bei der EM eine bessere Lage.

          Tobias Rabe
          Verantwortlicher Redakteur für Sport Online.

          An diesem Mittwoch stehen drei Partien auf dem Programm. Los geht es (15.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-EM und bei MagentaTV) mit dem Duell zwischen Finnland und Russland. Die Skandinavier gewannen das Spiel gegen Dänemark nach dem Drama um Christian Eriksen zum Auftakt, die Russen unterlagen Belgien klar. Nun stehen sie in St. Petersburg unter Druck. Doch das Rechenmodell von Daniel Memmert und Fabian Wunderlich sagt eine Siegwahrscheinlichkeit von 57,7 Prozent voraus. Für Finnland sprechen nur 16,8 Prozent, für ein Remis 25.5.

          Anschließend (18.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-EM, in der ARD und bei MagentaTV) geht es in der Gruppe A mit zwei Mannschaften weiter, die ihre ersten Spiele nicht gewinnen konnten. Die Türkei unterlag Italien deutlich, Wales kam gegen die Schweiz nur zu einem Remis. Wer nun in Baku gewinnt, hat ganz gute Chancen auf das Achtelfinale. Und die Prognose sagt ein spannendes Spiel voraus, mit leichten Vorteilen für die Türken (39,9 Prozent). Für einen Sieg der Waliser sprechen 29,2 Prozent, für ein Unentschieden immerhin 30,9.

          Zum Abschluss (21.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-EM, in der ARD und bei MagentaTV) des Spieltags tritt Italien abermals in Rom an. Gegner sind die Schweizer, die unter Druck stehen nach dem enttäuschenden Auftakt. Doch Italien ist einer der Mitfavoriten auf den Titel und kommt mit Heimvorteil und Auftaktsieg im Rücken. Daher ist die Siegwahrscheinlichkeit mit 60,3 Prozent auch hoch. Die der Schweizer beträgt nur 15,2 Prozent, ein Remis ist zu 24,5 Prozent wahrscheinlich.

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          Wer führt die EM-Prognose durch?

          Daniel Memmert, Professor und geschäftsführender Institutsleiter am Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik an der Deutschen Sporthochschule in Köln, kennt insbesondere auch die psychologischen Tücken von Vorhersagen und konnte in eigener Forschung belegen, dass sich Experten dabei regelmäßig überschätzen. Daher empfiehlt er statt auf einzelne Expertenmeinungen lieber auf die Prognosen von datenbasierten Modellen zu vertrauen.

          Der Mathematiker Fabian Wunderlich hat mehrere Jahre im Sportwetten-Bereich gearbeitet, promoviert derzeit im Bereich „Big Data und Vorhersagemodelle im Sport“ und betreibt nebenbei die Website Tipponaldo.de.

          Gemeinsam haben sich beide in einem Übersichtsartikel mit Vorhersagemodellen im Sport befasst und in einer aktuellen Studie den hohen Zufallseinfluss im Fußball nachgewiesen, der letztendlich die Vorhersagen so schwierig macht. Darüber hinaus wissen sie wie wichtig Wettquoten im Vorhersagebereich sind und haben den Nutzen von Wettquoten für die Analyse von Leistungsstärken und in der Vorhersage von Fußballspielen untersucht.

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