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EM-Prognose : Deutschland mit einem Sieg ins Achtelfinale

Dass Serge Gnabry (links), Robin Gosens und die Deutschen gegen Ungarn gewinnen, ist sehr wahrscheinlich. Bild: dpa

Der DFB-Elf reicht gegen Ungarn schon ein Remis fürs Weiterkommen. Das klappt locker laut EM-Prognose. Enger geht es im Duell zwischen Frankreich und Portugal zu- Spanien darf zudem aufatmen.

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          Wenn nicht jetzt, wann dann? Das Achtelfinale der Fußball-Europameisterschaft ist fast vollständig. An diesem Mittwoch fallen die letzten Entscheidungen, wer in der K.o.-Runde weiterhin sein Glück versuchen darf – und wer nach der Gruppenphase ausscheidet. Nach den letzten Partien der Vorrunde muss auch nochmal gerechnet werden. Wer sind die vier besten Gruppendritten und wer von ihnen spielt dann in welchem Achtelfinale gegen wen. Es ist kompliziert.

          Tobias Rabe
          Verantwortlicher Redakteur für Sport Online.

          In den ersten beiden Spielen (18.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-EM, im ZDF und bei MagentaTV) kämpft Spanien im Duell mit der Slowakei gegen das vorzeitige Ausscheiden. Das gelingt laut EM-Prognose von Daniel Memmert und Fabian Wunderlich: Spanien siegt mit einer Wahrscheinlichkeit von 78,2 Prozent, für die Slowaken sprechen nur 6,4 Prozent, für ein Remis 15,4 Prozent. Im Parallelspiel Schweden gegen Polen (18.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-EM und bei MagentaTV) ist alles offen: Polen liegt knapp vorne (37 Prozent), die Skandinavier haben 33,8 Prozent auf ihrer Seite, für ein Unentschieden sprechen 29,2 Prozent.

          Anschließen (21.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-EM, im ZDF und bei MagentaTV) ist Deutschland an der Reihe. Ein Remis reicht schon zum Weiterkommen. Das klappt: Für einen Sieg sprechen satte 80,1 Prozent, für ein Unentschieden auch noch 13,3. Dass Ungarn siegt, ist nur zu 6,6 Prozent wahrscheinlich. Frankreich gewinnt im Parallelspiel (21.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-EM und bei MagentaTV) zu 42,3 Prozent gegen Portugal (25), ein Remis ist zu 32,7 Prozent wahrscheinlich.

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          Wer führt die EM-Prognose durch?

          Daniel Memmert, Professor und geschäftsführender Institutsleiter am Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik an der Deutschen Sporthochschule in Köln, kennt insbesondere auch die psychologischen Tücken von Vorhersagen und konnte in eigener Forschung belegen, dass sich Experten dabei regelmäßig überschätzen. Daher empfiehlt er statt auf einzelne Expertenmeinungen lieber auf die Prognosen von datenbasierten Modellen zu vertrauen.

          Der Mathematiker Fabian Wunderlich hat mehrere Jahre im Sportwetten-Bereich gearbeitet, promoviert derzeit im Bereich „Big Data und Vorhersagemodelle im Sport“ und betreibt nebenbei die Website Tipponaldo.de.

          Gemeinsam haben sich beide in einem Übersichtsartikel mit Vorhersagemodellen im Sport befasst und in einer aktuellen Studie den hohen Zufallseinfluss im Fußball nachgewiesen, der letztendlich die Vorhersagen so schwierig macht. Darüber hinaus wissen sie wie wichtig Wettquoten im Vorhersagebereich sind und haben den Nutzen von Wettquoten für die Analyse von Leistungsstärken und in der Vorhersage von Fußballspielen untersucht.

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