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EM-Prognose : Vorteil für Deutschland gegen Portugal

Läuft es für Deutschland und Thomas Müller diesmal besser? Es spricht einiges dafür. Bild: AP

Nach dem 0:1 gegen Frankreich steht die DFB-Elf unter Druck. Doch die Aussicht auf einen Sieg über Portugal ist laut EM-Prognose gut. Noch bessere Chancen haben Frankreich und Spanien in ihren Partien.

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          Drei Spiele und nur ein knapper Sieg: Am Freitag mühten sich die Mannschaften bei der Fußball-Europameisterschaft alle ein wenig. Schweden kam gegen die Slowakei doch noch per Elfmeter zu drei Punkten, bei Kroatien gegen Tschechien und überraschend auch bei England gegen Schottland wurde jeweils ein Punkt an jedes Team vergeben. Nun ist die deutsche Elf wieder an der Reihe. Und nach der Niederlage gegen Frankreich darf es schon etwas mehr sein als nur ein Remis.

          Tobias Rabe
          Verantwortlicher Redakteur für Sport Online.

          In der ersten Partie des Samstags (15.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-EM, in der ARD und bei MagentaTV) sind die Rollen ganz klar verteilt, auch wenn Ungarn im Duell mit Frankreich in Budapest den Heimvorteil auf seiner Seite hat. Dennoch liegt die Wahrscheinlichkeit für einen Sieg nur bei 8,4 Prozent. Für einen Erfolg von Weltmeister Frankreich, der „auswärts“ schon in München gegen die deutsche Nationalmannschaft gewann, sprechen satte 73,4 Prozent. Ein Remis ist immerhin noch zu 18,2 Prozent drin.

          Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes sind danach gefordert (18.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-EM, in der ARD und bei MagentaTV). Der Gegner ist mit Europameister kaum leichter als zum Auftakt. Dennoch sind die Chancen gut. Die Wahrscheinlichkeit eines deutschen Sieges liegt bei 41,3 Prozent. Für Cristiano Ronaldo und seine Portugiesen sprechen 29,8 Prozent. Dass die Partie in München unentschieden endet, ist immerhin noch zu 28,9 Prozent wahrscheinlich.

          In der abschließenden Partie (21.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-EM, in der ARD und bei MagentaTV) sind die Rollen noch etwas klarer verteilt. Favorit ist zu exakt 70 Prozent Spanien, das beim 0:0 zum Auftakt gegen Schweden nicht gewinnen konnte. Das dürfte sich in Sevilla gegen Polen, das schon gegen die Slowakei verlor, ändern. Für Robert Lewandowski und Co. sprechen nur 10,7 Prozent, für ein Remis noch 19,3.

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          Wer führt die EM-Prognose durch?

          Daniel Memmert, Professor und geschäftsführender Institutsleiter am Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik an der Deutschen Sporthochschule in Köln, kennt insbesondere auch die psychologischen Tücken von Vorhersagen und konnte in eigener Forschung belegen, dass sich Experten dabei regelmäßig überschätzen. Daher empfiehlt er statt auf einzelne Expertenmeinungen lieber auf die Prognosen von datenbasierten Modellen zu vertrauen.

          Der Mathematiker Fabian Wunderlich hat mehrere Jahre im Sportwetten-Bereich gearbeitet, promoviert derzeit im Bereich „Big Data und Vorhersagemodelle im Sport“ und betreibt nebenbei die Website Tipponaldo.de.

          Gemeinsam haben sich beide in einem Übersichtsartikel mit Vorhersagemodellen im Sport befasst und in einer aktuellen Studie den hohen Zufallseinfluss im Fußball nachgewiesen, der letztendlich die Vorhersagen so schwierig macht. Darüber hinaus wissen sie wie wichtig Wettquoten im Vorhersagebereich sind und haben den Nutzen von Wettquoten für die Analyse von Leistungsstärken und in der Vorhersage von Fußballspielen untersucht.

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