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EM-Prognose : Auch Spanien startet erfolgreich ins Turnier

Ferran Torres und die Spanier dürfen auf einen erfolgreichen EM-Auftakt hoffen. Bild: AP

Am Sonntag setzten sich die Favoriten in ihren Spielen durch, wenn auch nur knapp. In der EM-Prognose vom Montag spricht viel für Spanien und Polen. Die dritte Partie aber ist extrem spannend.

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          Der Sonntag war der Tag der Favoriten bei der Fußball-Europameisterschaft. England, Österreich und die Niederlande gewannen ihre Spiele zum Auftakt des Turniers. Doch leicht war es für keine der Mannschaften. Den Engländern reichte ein Tor, die Österreicher brauchten zwei Joker, und die Niederländer machten es in einer turbulenten Schlussphase selbst spannend. Und wie wird der Montag?

          Tobias Rabe
          Verantwortlicher Redakteur für Sport Online.

          Vor allem das erste Spiel des Tages (15.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-EM und bei MagentaTV) verspricht große Spannung. Schottland trifft im heimischen Stadion in Glasgow auf die Tschechische Republik. Die EM-Prognose von Daniel Memmert und Fabian Wunderlich sagt ein enges Duell voraus. Für einen Sieg Schottlands sprechen 32,7 Prozent, für die Tschechien 35 Prozent, für ein Unentschieden demnach 32,3 Prozent.

          Deutlicher sind die Rollen in der nachfolgenden Partie (18.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-EM, in der ARD und bei MagentaTV) verteilt. Polen um Weltfußballer Robert Lewandowski vom FC Bayern ist der Favorit im Duell mit der Slowakei. Für einen Erfolg der Polen sprechen laut des Rechenmodells, das vor allem auf den Daten des Wettmarkts beruht, immerhin 52,3 Prozent. Für einen Sieg von Außenseiter Slowakei sprechen nur 18.4 Prozent, ein Remis ist zu 29,2 Prozent wahrscheinlich.

          Zum Abschluss des Tages (21.00 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-EM, im ZDF und bei MagentaTV) empfangen die Spanier Schweden. Die Partie bleibt ein Heimspiel, auch wenn der Spielort wegen der Corona-Bestimmungen vor dem Turnier von Bilbao nach Sevilla verlegt wurde. Die Iberer sind klarer Favorit mit einer Siegwahrscheinlichkeit von 65,9 Prozent. Für die Schweden sprechen nur 11,9 Prozent, für ein Unentschieden 22,2 Prozent.

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          Wer führt die EM-Prognose durch?

          Daniel Memmert, Professor und geschäftsführender Institutsleiter am Institut für Trainingswissenschaft und Sportinformatik an der Deutschen Sporthochschule in Köln, kennt insbesondere auch die psychologischen Tücken von Vorhersagen und konnte in eigener Forschung belegen, dass sich Experten dabei regelmäßig überschätzen. Daher empfiehlt er statt auf einzelne Expertenmeinungen lieber auf die Prognosen von datenbasierten Modellen zu vertrauen.

          Der Mathematiker Fabian Wunderlich hat mehrere Jahre im Sportwetten-Bereich gearbeitet, promoviert derzeit im Bereich „Big Data und Vorhersagemodelle im Sport“ und betreibt nebenbei die Website Tipponaldo.de.

          Gemeinsam haben sich beide in einem Übersichtsartikel mit Vorhersagemodellen im Sport befasst und in einer aktuellen Studie den hohen Zufallseinfluss im Fußball nachgewiesen, der letztendlich die Vorhersagen so schwierig macht. Darüber hinaus wissen sie wie wichtig Wettquoten im Vorhersagebereich sind und haben den Nutzen von Wettquoten für die Analyse von Leistungsstärken und in der Vorhersage von Fußballspielen untersucht.

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