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DFB-Frauen nach der EM : Die große Chance für den Fußball

  • -Aktualisiert am

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg hat noch viel vor. Bild: Reuters

Der DFB muss die richtigen Schlüsse ziehen: Die langfristige Zusammenarbeit mit der Bundestrainerin ist ein gutes Signal – aber entscheidend für kraftvolles Wachstum des Fußballs der Frauen wird Teamwork sein.

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          Die deutsche Fußball-Chronik wäre beinahe um eine weitere Triumphgeschichte erweitert worden. Die Leistung des Teams von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg trug in den vergangenen Wochen viel dazu bei, dass die Europameisterschaften zu einem Unterhaltungserlebnis wurden. Erst im Finale von Wembley, dem feierlichen Abschluss dieser gelungenen Veranstaltung, trafen sie mit England auf einen Gegner, der ihnen taktisch, körperlich und auch mental in Nuancen überlegen war.

          Mit besserer Übersicht bei der Strafraumbesetzung, höherer Schussgenauigkeit sowie weniger Verletzungspech und Corona-Problemen hätten die DFB-Auswahl bei der Siegerzeremonie nicht so traurig dreinblicken müssen. Doch für Enttäuschung, so verständlich sie im Augenblick auch ist, besteht über die ersten Momente des Schmerzes hinaus, kein Grund. Auch der zweite Platz verleiht ihrem Auftritt Glanz.

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