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Neuer Bundestrainer nach Löw : Wie mutig ist der DFB?

  • -Aktualisiert am

Trainer wie Ralf Rangnick wirken aber lange über die Zeit ihrer Arbeit hinaus. Bild: dpa

Das Ende der Ära Joachim Löw gibt dem DFB die Chance, einen Paradigmenwechsel vorzunehmen und nicht nur eine Trainerstelle neu zu besetzen. Die große Frage, die dahintersteht: Ist das gewollt?

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          Wie mutig ist der Deutsche Fußball-Bund? Schließlich muss er nicht nur einen Bundestrainer suchen, er muss sich vor allem Gedanken über das Anforderungsprofil machen. Sucht er einen Trainer, der nur das nächste Projekt, also den Erfolg bei der nächsten EM oder WM im Sinn hat (und haben soll), wird die Auswahl automatisch größer, weil die Analogie zum Vereinsfußball unübersehbar wäre.

          Und ein Nationaltrainer, der mit großer Strahlkraft an die Sache herangeht, hätte es dann beim DFB im Vergleich zum Verein viel einfacher, weil der Abnutzungseffekt wesentlich geringer wäre. Ein mitreißender Coach mit Erfahrung und einem guten Händchen bei der Spielerauswahl würde kurzzeitig also fast schon genügen, auch Lothar Matthäus wäre dann denkbar. Aber kann sich der DFB eine solche Herangehensweise leisten?

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