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Angriff der Nationalmannschaft : Zugriff im deutschen Kollektiv

Kai Havertz (links) und Serge Gnabry freuen sich über den deutschen Sieg. Bild: AP

Wie das Sturmtrio Havertz, Müller, Gnabry mithilfe der Außenspieler zu einem Treffer wurde – und warum der Auftritt gegen Portugal nur der erste ersehnte Schritt auf einem spät eingeschlagenen Weg ist.

          3 Min.

          Quizfrage für alle Fußballexperten: Welcher Stürmer erzielte bei einer Welt- oder Europameisterschaft das letzte Tor für Deutschland, bevor nun Kai Havertz gegen Portugal endlich getroffen hat? Auflösung: Mario Gómez. Ihm gelang vor fünf Jahren bei der Europameisterschaft in Frankreich beim 3:0 im Achtelfinale gegen die Slowakei das bis zum Samstagabend letzte deutsche Stürmertor. Lang, lang ist’s her. Havertz war damals noch ein Jugendspieler in der U17 von Bayer Leverkusen.

          Fußball-EM
          Michael Horeni
          Korrespondent für Sport in Berlin.

          Nächste Quizfrage: Welcher deutscher Stürmer traf in den vergangenen dreizehn deutschen EM-Spielen überhaupt nicht ins Tor? Kaum zu glauben, aber wahr: Thomas Müller. Doch die beste praktische Antwort auf all diese Fragen und erstaunlichen Tatsachen gab die deutsche Mannschaft beim 4:2 gegen Portugal am Samstagabend in München selbst: Sie bewies, zumindest in diesen neunzig Minuten, dass ein echtes Stürmerproblem nicht zwangsläufig bedeuten muss, dass eine Mannschaft auch ein reales Sturmproblem hat.

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