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Vor Spiel gegen Frankreich : Keine Bombe im DFB-Teamhotel

  • Aktualisiert am

Oliver Bierhoff Bild: AFP

Die deutsche Nationalmannschaft hat vor dem Test gegen Frankreich ihr Hotel in Paris wegen einer Bombendrohung räumen müssen. Das bestätigte Manager Oliver Bierhoff. Ein Sprengsatz wurde nicht gefunden.

          Nach der Bombendrohung gegen das Teamhotel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Paris hat es Entwarnung gegeben. Erste Mitglieder des DFB-Trosses durften die Luxusherberge im Stadtteil Boulogne am Freitagmittag etwa zwei Stunden nach der vorübergehenden Räumung wieder betreten, wie vor Ort zu beobachten war.

          Die Vorbereitung der Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw auf das Länderspiel am Abend gegen EM-Gastgeber Frankreich (21 Uhr / Live in der ARD und im Länderspiel-Ticker auf FAZ.NET) war durch einen Drohanruf vorübergehend gestört worden.

          Die Pariser Polizei durchsuchte Räumlichkeiten des Hotels unter anderem mit Spürhunden. Es habe aber keinen Grund zur Panik gegeben – solche Anrufe gebe es sehr häufig, beschwichtigte die französische Polizei. Die Zufahrtsstraßen waren mit rot-weißem Flatterband abgesperrt worden. "Es gab eine Bombendrohung. Das Hotel wurde weiträumig abgesperrt und evakuiert", hatte DFB-Teammanager Oliver Bierhoff zuvor gegenüber dem „Kölner Express“ gesagt.

          Trainerstab und Spieler begaben sich auf die in direkter Nachbarschaft gelegene Tennisanlage von Roland Garros, wo alljährlich die French Open ausgetragen werden. Dort sollten sich Schweinsteiger und seine Kollegen weiter auf das Testspiel im Stade de France vorbereiten.

          Spielplan und Termine der Fußball-EM 2016 in Frankreich

          Im Mannschaftshotel wollte am Nachmittag auch die derzeitige DFB-Interimsführung um Reinhard Rauball und Rainer Koch über die Sachlage nach dem Rücktritt von Präsident Wolfgang Niersbach beraten.

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