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EM-Debatte in München : Kampf um den Regenbogen

So könnte sie am Mittwoch wieder erstrahlen: die Münchner Arena, hier im Januar beim Spiel zwischen Bayern München und der TSG Hoffenheim Bild: Picture-Alliance

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und der Stadtrat von München wollen zum EM-Spiel gegen Ungarn ein Zeichen setzen – gegen Viktor Orbán. Die UEFA steht vor einer heiklen Entscheidung.

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          An dem Tag, an dem das ungarische Parlament mit großer Mehrheit für das Ende der Aufklärung über Homo- und Transsexualität im Schulunterricht stimmte, brachte Beppo Brem, ein Stadtrat aus München, einen Plan ins Rollen. Es war am vergangenen Dienstag, als Brem, der seit 2007 Mitglied der Grünen ist, im Anschluss an eine Ausschusssitzung auf den SPD-Politiker Dieter Reiter zuging, den Oberbürgermeister der Stadt.

          Christopher Meltzer
          Sportkorrespondent in München.

          Er erzählte ihm von der Idee, auf die er im Internet gestoßen war. Dort hatte ein Journalist vorgeschlagen: Man sollte die Fußballarena in München, wo momentan Spiele der Europameisterschaft ausgetragen werden, am Abend des 23. Juni in den Farben des Regenbogens leuchten lassen, die für Akzeptanz und Toleranz stehen. An diesem Abend spielt in der Arena die deutsche Nationalmannschaft. Ihr Gegner: Ungarn.

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