https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball-em-1/deutsches-team/em-aus-fuer-deutschland-absturz-des-deutschen-fussballs-17412888.html

Deutsches Aus bei der EM : Der Selbstbetrug ist aufgeflogen

Aus und vorbei: Die Ära von Bundestrainer Joachim Löw endet in London. Bild: AP

Überraschend ist das Aus der Nationalelf in der ersten Runde der K.o.-Phase der EM nicht. Der Absturz des deutschen Fußballs unter Joachim Löw hat sich in Wembley in all seiner traurigen Konsequenz vollzogen.

          2 Min.

          Last Exit Wembley. Nach 15 Jahren ist die Ära von Joachim Löw an einem der traditionsreichsten Orte des Fußballs zu Ende gegangen. Unrühmlich, wie man nach dem 0:2 gegen England leider feststellen muss. Die Nationalelf bot eine enttäuschende Vorstellung in einem vergleichsweise schwachen Achtelfinalduell. Und als ausgerechnet Müller nach dem 0:1 allein auf das englische Tor zulief und den Ball danebenschoss, war klar: Die Zeit der Deutschen auch bei diesem Turnier würde vorzeitig ablaufen.

          Fußball-EM

          Überraschend ist das deutsche Aus in der ersten Runde der K.-o.-Phase allerdings nicht. Seit der WM 2018 in Russland, wo für den damaligen Titelverteidiger als Gruppenletzter schon in der Vorrunde Schluss war, hat der Bundestrainer über drei Jahre vergeblich an dem von ihm versprochenen Neuaufbau gearbeitet.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Test einer ballistischen Interkontinentalrakete im Dezember 2020 am Kosmodrom Plessezk in Russland.

          Ukrainekrieg : Das nukleare Risiko steigt

          Putins Drohungen mit Atomwaffen sollte man sehr ernst nehmen, sie sind ein Problem für die bisherige westliche Strategie im Ukrainekonflikt. Mehr denn je kommt es jetzt auf Geschlossenheit an.
          Hauptgebäude der Leuphana Universität Lüneburg

          „Cancel Culture“ an Unis : Ende einer Treibjagd

          Eine Wirtschaftsjuristin wird an der Universität Lüneburg Opfer einer Rufmord-Kampagne. Der Vorwurf: Transphobie. Die Universitätsleitung schaut zu.