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Pressestimmen zum deutschen Aus : „Löw verabschiedet sich auf die schlimmste Art und Weise“

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0:2 im Achtelfinale gegen England: Für die deutsche Nationalmannschaft und ihren Trainer Joachim Löw ist die EM beendet. Bild: dpa

Die Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen England im EM-Achtelfinale von Wembley löst ein europaweites Medienecho aus. Die Pressestimmen im Überblick.

          4 Min.

          England:

          „The Sun”: „It’s coming Rome! England schlägt ENDLICH Deutschland. Gareth Southgates furchtlose Helden beenden die Niederlagenserie gegen Deutschland mit einem famosen 2:0-Sieg, der der Nation Hoffnung gibt, sie könnten weiterkommen und wieder ein großes Turnier gewinnen.“

          „Daily Mail“: „Bei George, wir haben es geschafft! England explodiert, nachdem wir den alten Feind in Wembley geschlagen und 55 Jahre Schmerz beendet haben. Englands Gladiatoren ziehen nach Rom! Die Three Lions bereiten sich auf das Viertelfinale gegen die Ukraine vor, nachdem das glückliche Maskottchen Prinz George das Ende von 55 Jahren Schmerz sah, weil die Tore von Raheem Sterling und Harry Kane Deutschland aus der EM kickten.“

          „Daily Mirror“: „Englands Nacht des Ruhms. Zeit zum Träumen. Die Nacht, in der England zum Geschichten-Schreiber wurde – und einer ekstatischen Nation erlaubt weiterzumachen.“

          „The Guardian“: „Wie aus einem Traum erwachen und in ein ungewohntes Licht tauchen. Nun, das kam unerwartet. In einer grauen, stürmischen und zunehmend wilden Nacht im Wembley-Stadion haben Englands Fußballer etwas Neues getan.“

          „The Times“: „Traum-Ergebnis: England beendet seinen Albtraum gegen Deutschland. Es ist 55 Jahre her, dass England Deutschland in einem K.o.-Spiel bei einem Turnier geschlagen hat – es war 1966, Sie haben vielleicht davon gehört – und so zählt das 2:0 bei der EURO 2020 nicht nur als Sieg gegen einen alten Feind, sondern auch über eine hartnäckige Neurose.“

          „Daily Express“: „Nein, es war kein Traum! Wir haben tatsächlich Deutschland geschlagen.“

          Fußball-EM

          Österreich:

          „Kronen Zeitung“: „Fluch wurde nach 55 Jahren beendet – Mit Heimvorteil endlich wieder Sieg gegen Deutschland.“

          „Kurier“: „Bye, Bye Deutschland.“

          „Der Standard“: „England schickt Löw in Pension.“

          „Tiroler Tageszeitung“: „England bleibt, Löw geht für immer.“

          „Die Presse“: „Is it coming home? England bezwingt Deutschland 2:0.“

          Italien:

          „Gazzetta dello Sport“: „Traumhaftes England. Sterling plus Kane: Ein historischer Sieg gegen Deutschland. Wembley im Rausch, trauriger Abschied für Löw. Um 18.51 Uhr war vor 42.000 Zuschauern in London die Ära Löw in Deutschland beendet und es beginnt vielleicht die endlich siegreiche Geschichte dieses Englands. Mit einem einzelnen Schlag rächt sich Southgate für den verschossenen Elfmeter im EM-Halbfinale 1996.“

          „Corriere dello Sport“: „Sterling über alles. Auch Kate und William feiern. Nach Hause fährt Deutschland, das sich schon nur mit Mühe aus der Gruppe retten konnte, aus der auch Frankreich und Portugal schlecht herausgekommen sind.“

          „Tuttosport“: „England ist groß geworden! Sterling und Kane schicken den alten Rivalen Deutschland nach Hause. Deutschland beklagt die sensationelle Chance, die Müller nach dem 1:0 vergibt: Es hätte eine andere Geschichte werden können. Ein Triumph, auf den England seit der WM 1966 gewartet hat.“

          „La Repubblica“: „Europa drunter und drüber: Frankreich, Portugal, Deutschland, Niederlande und Kroatien schon draußen. So schreibt das Turnier die Hierarchie neu.“

          „La Stampa“: „England nimmt sich Europa und vertreibt Deutschland und Löw.“

          „Corriere della Sera“: „Sterling ovation: Der Stürmer zerrt England ins Viertelfinale. Kane hat das Tor wieder gefunden, Deutschland ist raus. Der Applaus von Prinz William auf der Tribüne.“

          Frankreich:

          „L'Équipe“: „Löw – die zerbrochene Liebe. Das war gestern das letzte Spiel von Trainer Joachim Löw (61), der die Mannschaft 15 Jahre lang verkörperte. Der allgemeine Schwermut richtete sich auch gegen ihn. Die Ära endet nun mit dem letzten Eindruck dieser Niederlage.“

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