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Fußball : Die Position von Gerhard Mayer-Vorfelder

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          1 Min.

          Gerhard Mayer-Vorfelder geht auf Konfrontationskurs zur Liga und zur „G14“. Im Streit zwischen EU-Wettbewerbskommission und Fifa/Uefa bezüglich der Transferregelungen hat der geschäftsführende DFB-Präsident eine andere Meinung.

          „Die Forderung der Gewerkschaft, Spielern ein außerordentliches Kündigungsrecht einzuräumen, falls sie nicht zehn oder 15 Prozent der Pflichtspiele bestreiten, halte ich nicht für sonderlich bedeutsam. Das kann der Verein als Arbeitgeber ja nun wirklich steuern. Will er einen Spieler behalten, setzt er ihn ein - und wenn nicht, dann nicht.“

          Wichtiger ist für Mayer-Vorfelder, bis letzten Oktober selber Klub-Chef des VfB Stuttgart, der „Bestandschutz“ bei laufenden Verträgen. Nach seinen Aussagen sind sich Fifa/Uefa, Ligen, „G14“ und EU über folgende Eckpunkte einig:

          - Ausbildungsentschädigung für Spieler, die im Alter zwischen zwölf und 23 den Verein wechseln.

          - Maximal Fünf-Jahres-Verträge mit Spielern. Sind diese zwischen 23 und 28 Jahren alt, dürfen die Verträge frühestens nach drei Jahren gekündigt werden. Zwischen 28 und 31 nach zwei Jahren, über 31 jährlich. Das Kündigungsrecht gilt beidseitig, also auch für den Verein. Bei vorzeitiger Kündigung werden „Transfergelder“ fällig.

          Bayern Münchens Vize-Präsident Karl-Heinz Rummenigge, Sprecher des Zusammenschlusses der europäischen Spitzenklubs „G14“, hatte unlängst gewettert: „Wir haben viele Kröten geschluckt, aber diese Prozentregelung geht zu weit. Ich kann doch nicht ernsthaft einem Trainer zumuten, aus vertragsrechtlichen Gründen einen Spieler aufzubieten, den er aus welchen Gründen auch immer für ungeeignet hält! Es gibt auch eine Kröte zu viel, und diese ist es.“

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