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Fußball : Daum beginnt Rechtsstreit mit Leverkusen

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Die Drogen-Affäre um Christoph Daum wird zu einem Rechtsstreit. Der Fußball-Trainer hat rechtliche Schritte gegen seinen Ex-Club Bayer Leverkusen eingeleitet.

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          Der überstürzte Rauswurf von Christoph Daum hat für Bayer 04 Leverkusen ein Nachspiel. Der unter dem Verdacht des Drogen-Missbrauchs stehende Trainer hat rechtliche Schritte gegen seinen Ex-Club Bayer Leverkusen eingeleitet.

          Wie Goetz Eilers, Justiziar des Deutschen Fußball-Bundes, in der „Bild“-Zeitung bestätigte, haben Daums Anwälte beim DFB ein Schlichtungsverfahren nach Paragraf 11 der Trainer-Ordnung beantragt. „Das ist zwingend notwendig. Erst wenn die Schlichtung scheitert, nehmen zivile Gerichte den Fall an“, sagte Eilers. Als Begründung für ihren Antrag gaben Daums Anwälte an, der Vertrag mit ihrem Mandanten sei seitens des Clubs nie rechtswirksam beendet worden.

          Daum unterzeichnete Auflösungsvertrag

          Nach dem positiven Befund bei einer Haaranalyse Daums hatte sich Bayer Leverkusen in der Nacht vom 20. auf den 21. Oktober mit sofortiger Wirkung von dem Trainer getrennt. Daum hat in dieser Nacht einen Auflösungsvertrag unterzeichnet.

          Der Vertrag des 47-Jährigen bei dem Werksclub war bis zum 30. Juni 2001 datiert. Anschließend sollte Daum als Bundestrainer die Nationalmannschaft übernehmen.



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