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Fußball : Dämpfer für Mönchengladbach

  • Aktualisiert am

Reutlingens Erfolgsgarant: Trainer Armin Veh Bild: dpa - Sportreport

Das wird doch noch knapp für Borussia Mönchengladbach. Die Mannschaft vom Niederrhein verlor in der 2. Fußball-Bundesliga beim SSV Reutlingen 1:3 und muss nun wieder um den Aufstieg zittern.

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          Borussia Mönchengladbach ist auf dem Rückweg in die Fußball-Bundesliga ins Stolpern geraten. Der Aufstiegs-Aspirant unterlag im Zweitligaduell am Montagabend beim SSV Reutlingen verdient mit 1:3 (0:2) und kassierte damit die zweite Auswärtsniederlage in Folge.

          Sechs Spieltage vor Saisonende beträgt der Borussen-Vorsprung auf Rang vier weiterhin fünf Punkte. Reutlingen kann sich nach zuletzt drei Niederlagen in Folge nun wieder Hoffnungen auf Platz drei machen.

          Djappa traf wieder

          Vor 12.400 Zuschauern im ausverkauften Stadion an der Kreuzeiche erzielten Ralf Becker in der 18. Minute, Olivier Djappa (45.) und Stefan Lexa (46.) die Reutlinger Tore. Benjamin Auer (87.) traf für die Borussia. Bei Dauerregen entwickelte sich von Beginn an ein hochklassiges, von beiden Seiten offensiv geführtes Spiel. SSV-Torwart Goran Curko entschärfte allein drei Gladbacher Kopfbälle, auf der Gegenseite traf Becker per Kopf zum Reutlinger 1:0.

          Die Gastgeber hatten durch Lexa (41.) die Chance zum 2:0, das Djappa kurz vor der Halbzeitpause besorgte. Der Kameruner erzielte sein 15. Saisontor und führt damit die Torschützenliste der 2. Liga wieder allein an. Djappa ist allerdings nach seiner 5. Gelben Karte für das nächste Spiel ebenso gesperrt wie Gladbachs Steffen Korell nach seiner 15. Verwarnung.

          Sekunden nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Hälfte sorgte Lexa mit einem Schuss von der Strafraumgrenze für die endgültige Entscheidung. Mönchengladbach erhöhte zwar den Druck und kam zu einigen Eckbällen, doch die erfolgreichste Auswärtsmannschaft der Liga fand gegen die gut organisierte Reutlinger Abwehr kein Erfolgsrezept. Der 1:3- Anschlusstreffer durch den eingewechselten Auer (87.) kam zu spät.

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