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Fußball 2. Bundesliga : Gladbacher Fans freuen sich schon auf die Bayern

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Trommelzeichen in Richtung 1. Liga: Mönchengladbachs Maskottchen „Manolo” und Spieler Bernd Korzynietz Bild: dpa

Borussia Mönchengladbach steht nach dem Sieg in Duisburg auf Platz eins in der Tabelle. Am Wochenende ist der Aufstieg vielleicht schon perfekt.

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          Daran geglaubt hat er eigentlich immer, jetzt ist Hans Meyer vom Aufstieg überzeugt. „Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn wir den Sack nicht zumachen“, sagte der Trainer von Fußball-Zweitligist Borussia Mönchengladbach nach dem 2: 0 (1:0) seiner Elf beim MSV Duisburg.

          Die rund 8.000 mitgereisten Fans der „Fohlen“ ließen ebenfalls keinen Zweifel an ihrem Optimismus. „Nie mehr zweite Liga“, hallte es noch zehn Minuten nach dem Abpfiff durch das Wedaustadion. Auch die Spieler der Borussia legten ihre Zweifel ab. „Ich glaube schon, dass wir es jetzt gepackt haben“, sagte der Ex-Duisburger Markus Osthoff. Und auch Torschütze Bernd Korzynietz, der nach 87 Minuten die Führung durch Igor Demo (34.) ausbaute, verhehlte seine Zuversicht nicht: „Ich denke, dass wir unser Ziel in nächster Zukunft erreichen können.“

          57 Punkte müssten reichen

          In der Tat spricht alles für Borussia. 57 Zähler reichten seit Einführung der Drei-Punkte-Regel vor sechs Jahre bislang nur einmal nicht zum Aufstieg. Für Hannover 96 endete die Saison 1998/99 mit der gleichen Ausbeute mit Platz vier und dem Verbleib in Liga zwei. Doch noch hat Mönchengladbach vier Spiele vor der Brust. Am Freitag (19.00 Uhr) ist Arminia Bielefeld auf dem Bökelberg zu Gast. „Dann müssen wir nachlegen und die 60 Punkte voll machen“, fordert Torwart-Urgestein Uwe Kamps.

          Nachlegen muss die Borussia vor allem auch auf dem Spielermarkt, um den Erhalt der Erstklassigkeit langfristig zu sichern. Auf große finanzielle Sprünge muss der Klub verzichten. „Der Verein leidet unter den Sünden der Vergangenheit. Aber das Präsidium wird alles im Rahmen seiner Möglichkeiten tun, um eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zu stellen“, sagte Meyer.

          Interesse an Ketelaer

          Für diesen Meyer würden sie auf dem Bökelberg wohl fast alles tun. Klubchef Adalbert Jordan war nach dem Sieg in Duisburg völlig aus dem Häuschen. „Es ist traumhaft“, schwärmte er. Doch eine Rückkehr von Mittelfeldspieler Marcel Ketelaer vom Hamburger SV an den Niederrhein wird auch Jordan seinem Trainer wohl kaum ermöglichen. Das weiß auch Meyer: „Der HSV wird einen 5,5-Millionen-Mann nicht verschenken. Außerdem ist er noch einige Zeit verletzt.“

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