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French Open : Dunkelheit stoppt Federer

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Zwangspause: Weil es zu dunkel wurde, darf Roger Federer erst am Montag weiterspielen Bild: AFP

Regen wirbelt den Spielplan bei den French Open kräftig durcheinander. Als dann endlich gespielt werden kann, ziehen Kei Nishikori, Stan Warinka und Jo-Wilfried Tsonga ins Viertelfinale ein. Für Roger Federer wird es jedoch irgendwann zu dunkel.

          Roger Federer muss bei den French Open nachsitzen: Die Partie des Schweizers gegen den französischen Publikumsliebling Gael Monfils wurde am Sonntagabend beim Stand von 6:3, 4:6 aus Sicht von Federer wegen Dunkelheit abgebrochen. Die Begegnung wird am Montag fortgesetzt. Der Sieger des Tennis-Duells trifft auf Federers Landsmann Stan Wawrinka. Der Schweizer setzte sich gegen Gilles Simon aus Frankreich mit 6:1, 6:4, 6:2 durch und steht zum zweiten Mal nach 2013 bei den French Open im Viertelfinale.

          Ebenfalls in der Runde der letzten Acht stehen der Japaner Kei Nishikori und Jo-Wilfried Tsonga aus Frankreich. Der Weltranglisten-Fünfte Nishikori setzte sich am Sonntag in Paris gegen den Russen Teimuras Gabaschwili ohne Mühe mit 6:3, 6:4, 6:2 durch und steht in der französischen Hauptstadt zum ersten Mal in seiner Karriere in der Runde der letzten Acht. Zudem ist Nishikori der erste Japaner in Paris im Viertelfinale seit Jiro Satoh 1933.

          Die Helfer in Paris hatten einiges an Arbeit am Sonntag

          Der Geheimfavorit trifft jetzt auf Tsonga. Der Lokalmatador schaltete den an Nummer vier gesetzten Tschechen Tomas Berdych mit 6:3, 6:2, 6:7 (5:7), 6:3 aus und steht bei seinem Heim-Grand-Slam zum dritten Mal im Viertelfinale. Tsonga machte das Weiterkommen nach 2:58 Stunden perfekt.

          Bei den Damen stehen die Serbin Ana Ivanovic und Jelina Switolina aus der Ukraine im Viertelfinale. Ivanovic setzte sich sehr zur Freude ihres Freundes Bastian Schweinsteiger gegen Jekaterina Makarowa aus Russland mit 7:5, 3:6, 6:1 durch. Switolina bezwang die Französin Alize Cornet 6:2, 7:6 (11:9).

          Der erste regnerische Tag während der diesjährigen French Open hatte den Spielplan zuvor kräftig durcheinandergewirbelt. So wurde unter anderem die Partie der russischen Titelverteidigerin Maria Scharapowa gegen die Tschechin Lucie Safarova auf Montag verschoben. Auch das Achtelfinale zwischen der Spanierin Garbine Muguruza und Flavia Pennetta aus Italien wurde am Sonntag abgesagt.

          Wann bekommt Paris endlich ein Dach?

          Beide Spiele waren als vierte Begegnungen des Tages in den beiden größten Stadien angesetzt. Das mit großer Spannung erwartete Duell zwischen dem Schweizer Rekord-Grand-Slam-Turnier-Sieger Roger Federer und dem französischen Publikumsliebling Gael Monfils begann am Abend erst um kurz vor halb acht Uhr.

          Die Anlage Stade Roland Garros besitzt nach wie vor keine Arena, die über ein Dach verfügt. Bei Regen kann daher anders als in Melbourne oder Wimbledon nirgendwo gespielt werden. Die Modernisierungspläne für das Areal im Bois de Boulogne verzögern sich seit Jahren. Eigentlich sollten die Vorhaben bis 2016 umgesetzt sein, nun verzögern sie sich mindestens bis 2019. Tierschützer und Anwohner wehren sich bislang erfolgreich gegen die Umsetzung.

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