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Rückzug von French Open : Darum ist Federer im Tennis unantastbar

„Es mag komisch klingen, die French Open als Vorbereitung auf die Rasensaison zu bezeichnen, aber so ist es“, sagt Roger Federer. Bild: Imago

Roger Federer hört auf seinen Körper und zieht sich Mitten im Turnier von den French Open zurück. Trotzdem ist ihm niemand böse. Wie kann das sein?

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          Beim Tennisturnier in Miami war Anfang April ein Phänomen zu beobachten, das man den „Federer-Effekt“ nennen könnte. Im Finale des prestigeträchtigen Masters standen sich dort der Pole Hubert Hurkacz und der Italiener Jannik Sinner gegenüber. Zwei junge, sehr talentierte Spieler, die sich ein ausgeglichenes und spannendes Duell lieferten. Am Ende allerdings lag die TV-Quote für das Match satte 72 Prozent unter dem Niveau des Endspiels bei der vorherigen Ausgabe. Damals im Finale: Roger Federer und der Amerikaner John Isner.

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          Pirmin Clossé
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          Der „Federer-Effekt“ tritt seit Jahren überall rund um den Globus auf. Wann immer der „Maestro“ zum Schläger greift, schnellt die öffentliche Aufmerksamkeit nach oben. Vergleichbares gilt zwar auch für seine langjährigen Rivalen Rafael Nadal und Novak Djokovic. Doch Federer ragt aus dem Trio der Superstars heraus. Ein Beispiel: Das Finale der Australian Open 2019 zwischen Djokovic und Nadal, ein Leckerbissen für Tennisliebhaber, sahen etwas mehr als zwei Millionen Australier im TV. In einem Land mit nur rund 25 Millionen Menschen ist das zwar zweifellos eine starke Quote. Zwei Jahre zuvor bei Federer gegen Nadal waren es allerdings beinahe doppelt so viele gewesen.

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