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French Open : Murray und Wawrinka im Achtelfinale

  • Aktualisiert am

In guter Form: Andy Murray Bild: AFP

Zwei Sätze lang wird Andy Murray von Juan Martin del Potro voll gefordert, dann bricht der Argentinier ein. Ohne Mühe meistert Stan Wawrinka seine Drittrunden-Hürde.

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          Der Weltranglisten-Erste Andy Murray und Mitfavorit Stan Wawrinka stehen bei den French Open im Achtelfinale. Murray gewann am Samstag in Paris das mit großer Spannung erwartete Duell gegen Juan Martin del Potro aus Argentinien mit 7:6 (10:8), 7:5, 6:0. Wawrinka hatte mit dem Italiener Fabio Fognini weitaus weniger Mühe und setzte sich mit 7:6 (7:2), 6:0, 6:2 durch.

          Carina Witthöft musste im Stade Roland Garros dagegen vergeblich auf ihren Einsatz warten. Nachdem am Nachmittag heftiger Regen eingesetzt hatte, wurde die Drittrunden-Partie der Hamburgerin gegen die an Nummer zwei gesetzte Tschechin Karolina Pliskova erst verschoben und schließlich auf Sonntag verschoben. Die French Open sind das einzige Grand-Slam-Turnier ohne ein Stadion mit Dach, weshalb auch die Partien in den beiden großen Arenen nicht fortgesetzt werden konnten. Witthöft ist die letzte von 13 Deutschen in Paris.

          Del Potro geht die Luft aus

          Murray benötigte 2:53 Stunden für seinen Erfolg. Allein der erste Satz dauerte auf dem Court Philippe Chatrier 83 Minuten. Del Potro vergab vier Satzbälle, ehe Murray sich den ersten Durchgang im dritten Versuch sicherte. Auch im zweiten Abschnitt begegnete der Argentinier der Nummer eins der Welt auf Augenhöhe, ehe ihm im dritten Satz die Luft ausging.

          Del Potro: „Ich denke, ich habe zunächst richtig gut gespielt, leider meine Chancen aber nicht genutzt“

          „Ich denke, der erste Sieg war entscheidend für den weiteren Verlauf des Matches. Juan hat in dieser Phase das bessere Tennis gespielt, aber ich habe es irgendwie geschafft, den Satz zu gewinnen“, sagte Murray nach seinem Erfolg. Del Potro waren dagegen enttäuscht, nach dem verlorenen ersten Satz lehnte er mehrere Minuten lang resigniert auf dem Netz. „Ich denke, ich habe zunächst richtig gut gespielt, leider meine Chancen aber nicht genutzt“, sagte der Argentinier.

          Im zehnten Duell mit del Potro war es für Murray der siebte Sieg. „Ich fühle mich immer besser. Ich hoffe, ich kann mich hier weiter so steigern“, sagte der Olympiasieger, der im Verlauf des Jahres längere Zeit wegen einer Verletzung am Ellenbogen ausgefallen war.

          Marin Cilic noch ohne Satzverlust

          Wawrinka, der das zweite Grand-Slam-Turnier der Tennis-Saison vor zwei Jahren gewinnen konnte, hatten nur im ersten Satz einige Probleme mit Fognini und musste vier Satzbälle des Italieners abwehren.

          Den Sprung ins Achtelfinale schaffte auch der Kroate Marin Cilic. Der US-Open-Sieger von 2014 ist in Paris immer noch ohne Satzverlust und trifft nun auf den Südafrikaner Kevin Anderson.

          Bei den Damen kam Simona Halep eine Runde weiter. Die an Nummer drei gesetzte Rumänin bezwang die Russin Darja Kassatkina mit 6:0, 7:5 und spielt nun gegen Carla Suarez Navarro aus Spanien.

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