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French Open : „Au revoir“ für die Deutschen

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Petkovics Kraftakt war in Runde eins einer der wenigen deutschen Lichtblicke Bild: dpa

Durchwachsener Tag für die deutschen Tennis-Asse in Paris: Neben bitteren Enttäuschungen gibt es zumindest eine positive Überraschung – und einen Spielabbruch.

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          Durchwachsener French-Open-Tag für die Deutschen: Nach dem Erstrunden-Aus von Australian-Open-Siegerin Angelique Kerber und den deutschen Herren schaffen am Dienstag immerhin Andrea Petkovic, Julia Görges und überraschend auch Tatjana Maria den Einzug in die zweite Turnierrunde. Philipp Kohlschreiber musste wie Aufsteigerin Laura Siegemund, Anna-Lena Friedsam, Mona Barthel, Florian Mayer, Tobias Kamke und Jan-Lennard Struff sofort die Taschen packen. Das Match von Alexander Zverev wurde wegen Dunkelheit auf Mittwoch vertagt. Dann spielen zunächst nur Dustin Brown und Annika Beck um einen Platz in der dritten Runde. Elf der 17 Deutschen sind schon draußen – unter ihnen mit Kerber die größte deutsche Hoffnung.

          Andrea Petkovic hatte am Abend beim 6:2, 6:2 gegen die zuvor lange verletzte Britin Laura Robson keine Probleme. „Es gibt nur einige Stellschrauben, an denen ich noch drehen muss, meinte die Darmstädterin. Julia Görges gewann wenig später im zweiten deutsch-britischen Vergleich mit 6:2, 6:3 überraschend glatt gegen die an Nummer 20 gesetzte Johanna Konta. Eine Überraschung glückte Tatjana Maria, die sich mit 6:3, 3:6, 6:3 gegen die ehemalige Weltranglisten-Erste Jelena Jankovic aus Serbien durchsetzte.

          Vergeblich gemüht: Philipp Kohlschreiber ist in Paris ausgeschieden Bilderstrecke
          Vergeblich gemüht: Philipp Kohlschreiber ist in Paris ausgeschieden :

          Kohlschreiber verlor beim 7:5, 2:6, 2:6, 4:6 gegen Nicolas Almagro nach gutem Start den Faden und schließlich auch das Match. „Es war nicht der beste Kohli, aber auch nicht der schlechteste. Das ist zwar schade, aber er war klar besser im zweiten, dritten und vierten Satz“, meinte die deutsche Nummer eins anerkennend über Almagro. Kohlschreiber war als einziger der deutschen Herren bei den French Open gesetzt. Talent Alexander Zverev ging nach Abwehr von drei Satzbällen im Tiebreak 5:7, 6:2, 7:6 (8:6) gegen den Franzosen Pierre-Hugues Herbert in Führung, musste dann aber zusammenpacken.

          Die großen Favoriten machten es besser, obwohl der Brite Andy Murray sein am Montag abgebrochenes Match gegen den Tschechen Radek Stepanek nur mit Mühe 7:5 im fünften Satz gewann. Der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic, der neunmalige Paris-Champion Rafael Nadal und Titelverteidigerin Serena Williams starteten dagegen problemlos.

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